Atommülllager - Wer suchet, der findet?

09.01.2018
Rubriken: Jugendprojekt, Start

Jugend-Workshop 2.-3. Februar 2018 in Berlin  

Noch immer sind acht Atomkraftwerke in Deutschland am Netz, noch immer fällt hochradioaktiver Müll an. Dieser wird zumeist direkt an den Kraftwerken in Zwischenlagern geparkt. Bisher gibt es kein Konzept, wie und wo der Atommüll sicher gelagert werden kann. Nach jahrzehntelangen Auseinandersetzungen um den Standort Gorleben wurde nun ein neues Auswahlverfahren gestartet. 2018/2019 soll ein wichtiger Schritt passieren: Es sollen mögliche geeignete Regionen benannt werden.

Schon heute wird dabei auch ganz besonders auf die junge Generation geblickt. Schließlich wird sie sich in den nächsten Jahrzehnten mit den Problem des Atommülls auseinandersetzen müssen – ob sie will oder nicht. Auf die junge Generation wird daher mit der Umsetzung des Standortauswahlverfahrensgesetzes in 2018/2019 die Frage zukommen, wie sie sich hier einbringen und welche Rolle sie hier spielen will.

Daher wollen wir uns auf dem Workshop gemeinsam mit Expert*innen in die Rahmenbedingungen für die Atommüllendlagersuche einfinden und eine eigene Perspektive mit eigenen Kriterien und Forderungen an eine Beteiligung junger Menschen hierbei entwickeln.

Du bist unter 28 und möchtest mitmachen? Dann melde Dich am besten sofort an. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Du musst kein Vorwissen zum Thema mitbringen. 

 

Datum:    2.-3.2.2018 
Ort:          BUND-Bundesgeschäftsstelle 
Adresse: Am Köllnischen Park 1, 10179 Berlin 

Anmeldung über das Formular auf der Seite der BUNDjugend.

Hier ein Einblick in den letzten Workshop:

Der Workshop wird vom Trägerkreis des Atommüllreports und der BUNDjugend im Rahmen des gemeinsamen Projekts „Jugend trifft Erfahrung“ durchgeführt.

Wenn du noch Fragen hast, dann wende dich gern an Antonia: antonia.mueller(at)bundjugend.de 


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