Fachportal und Datensammlung

Das Fachportal atommuellreport.de sichert das Wissen über Atommüll und seine Gefahren, um es über viele Jahrzehnte zu erhalten. In der Rubrik "DATEN" werden Atomanlagen beschrieben, in denen Atommüll produziert wird oder lagert. In der Rubrik "THEMEN" werden die diversen Themen rund um den Atommüll aufbereitet. Gleichzeitig will der Atommüllreport die Fachdebatte fördern und die nächste Generation für die Probleme interessieren. Mehr dazu unter "PROJEKTE".

Update unserer Webseite

Wir haben unsere Webseite auf die neueste typo3-Version upgedated. Aktuell gibt es noch eine Reihe falscher Verlinkungen. Wir bitten dies zu entschuldigen, wir arbeiten an den Korrekturen.

Online-Veranstaltungsreihe: Atommüll - Über GAUkeleien und KERNkompetenzen

2022 sollen die letzten Atomkraftwerke in Deutschland abgeschaltet werden. Doch der Ausstieg ist noch lange nicht das Ende der Geschichte. Wie kann der Atommüll über mindestens eine Million Jahre sicher gelagert werden? Der Atommüllreport hat im Sommer 2020 eine Online-Veranstaltungsreihe durchgeführt. Die Veranstaltungen wurden aufgezeichnet. Sie erfahren von ausgewiesenen Expert*innen Wissenswertes über die Wirkung radioaktiver Strahlung, die Probleme bei der Atommülllagerung und der Standortsuche für ein tiefengeologisches Lager. Anhand der existierenden Projekte ASSE II, Schacht KONRAD und Gorleben wird deutlich, wie es nicht funktioniert. Weitere Themen sind die Zwischenlagerung, der Uranabbau und die Kosten der Atommülllagerung. Themen, Präsentationen und Videos

Unterschätzte Risiken - Gefährliche Flickschusterei

Falsch deklarierte und rostende Fässer, vollgestopfte Zwischenlager und völlig veraltete Sicherheitsanforderungen kennzeichnen die Probleme beim Umgang mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen. Zu den spezifischen Problemen im Umgang mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen hat der Atommüllreport am 21.2.2020 eine Fachtagung durchgeführt. Bericht und Präsentationen

Atommüllkarte aktualisiert

Die Deutschlandkarte mit den Standorten der Atomanlagen wurde aktualisiert und durch weitere Informationen zum Thema Atommüll angereichert. Wo entsteht radioaktiver Abfall? Welche Mengen fallen in Deutschland an? Wie lange strahlen die Abfälle? Und welche Gesundheitsgefahr geht von ihnen aus? Zu diesen Fragen gibt es auf der neuen Atommüllkarte Informationen und Schaubilder. Die Karte ist für 3.- plus Porto zu beziehen unter info(at)atommuellreport.de oder bei den Mitgliedsorganisationen des Trägerkreises.

Archiv Deutsches Atomerbe

Mehr als 60 Jahre Atomforschung und Atomenergienutzung in Deutschland und fast ebenso lange dauert die gesellschaftliche Auseinandersetzung darum. Die Anti-Atom-Bewegung hat Geschichte geschrieben. Doch wer bewahrt sie auf? Wer macht sie für die nächste Generation zugänglich? Und wer bereitet sie historisch auf? Zu diesem Zweck wurde am 25. Oktober 2018 der Verein "Archiv Deutsches Atomerbe" in Braunschweig gegründet. DAs Archiv sammelt alles was mit der Atomenergienutzung und der Atommüllproduktion in Deutschland und darüber hinaus zusammenhängt, wissenschaftliche Gutachten, Betreiberinformationen, politische Schriften, aber vor allem alle Unterlagen zur Geschichte der Anti-Atom-Bewegung in Deutschland. 

Informationen zu Kosten und Finanzierung aktualisiert und ergänzt

Nachdem bereits die Atomkraftwerksbetreiber ihre finanziellen Risiken im Umgang mit den radioaktiven Abfällen erfolgreich auf den Staat überwälzt haben, will nun auch der Siemens-Konzern die Verpflichtungen für die Behandlung und Lagerung seiner radioaktiven Altlasten loswerden und führt dazu bereits Gespräche mit der Bundesregierung. Wir haben die Informationen zum Thema Kosten, zum Entsorgungsfonds, den Rückstellungen, der Geschichte der Finanzierung und zur Haftung und Deckungsvorsorge umfassend aktualisiert und ergänzt. Zusätzlich gibt es einen Überblick über die Situation in FinnlandSchweden und der Schweiz.

Stilllegung und Rückbau

An vielen Standorten in Deutschland laufen derzeit Genehmigungsverfahren für die Stilllegung und den Abriss der Atomkraftwerke. Mehr zum Stand der Rückbauprojekte, zu den einschlägigen Unterlagen und dem Forderungskatalog der Atommüllkonferenz.

Konditionierung radioaktiver Abfälle

Radioaktive Abfälle werden durch die Konditionierung in einen chemisch stabilen und in Wasser nicht oder nur schwer löslichen Zustand überführt und in ihrem Volumen reduziert. Mehr zu den Verfahren, wo konditioniert wird und welche Firmen daran verdienen.

Zwischenlagerung

Eines ist sicher: Die radioaktiven Abfälle werden noch lange in Zwischenlagern aufbewahrt werden müssen. Bestrahlte Brennelemente und verglaste hoch radioaktive Abfälle lagern derzeit in 38 Lagerstätten (Nass- und Trockenlager) in Deutschland. Ähnlich viele Zwischenlager gibt es für schwach- und mittelradioaktive Abfälle und es werden mehr. An fast allen AKW-Standorten werden Zwischenlager für Abrissabfälle errichtet. Mehr über Bauweisen, Standorte und Belegung, das Brunsbüttel-Urteil, die zeitliche Dimension, sowie die Umstrukturierungen im Zwischenlagerbereich.

Endlagerpolitik in Deutschland

Die Bilanz nach 50 Jahren Endlagerpolitik in Deutschland fällt nüchtern aus: Zwei havarierte Salzstöcke, ein dritter, der seit 40 Jahren heftig umstritten und geologisch ungeeignet ist und ein genehmigtes Erzbergwerk, dessen Umbau zu einem Atommülllager erhebliche Probleme mit sich bringt. Bei der Wismut in Sachsen und Thüringen werden die Halden und Absetzbecken einfach als oberflächennahe, dauerhafte Abfalllager für radioaktiven Schrott und Bauschutt genutzt. Mehr zu den Endlagerprojekten, Sicherheitsanforderungen und der Rechtsentwicklung im Endlagerbereich.

(Atom-)Kommissionen der Bundesregierung

Das Bundesumweltministerium lässt sich in der Atompolitik von einer Vielzahl von ständigen Kommissionen beraten. Dazu kommen zeitlich befristete Kommissionen, die an die Bundesregierung oder den Bundestag angebunden waren. Mehr zu Zusammensetzung, Aufgaben und Ergebnissen.

Atomaufsicht

Die Bundesländer genehmigen Errichtung, Betrieb und Abriss der kerntechnischen Anlagen und führen im Auftrag des Bundes Aufsicht darüber. Der Bund kann aber Weisungen erteilen, denen die Länder folgen müssen. Mehr zu den Zuständigkeiten, atomaufsichtlichen Weisungen und Urteilen des Bundesverfassungsgerichts.