Übersicht Stilllegungsverfahren

11.09.2018
Rubriken: Stilllegung

An vielen Standorten in Deutschland laufen derzeit Genehmigungsverfahren für die Stilllegung und den Abriss der Atomkraftwerke. Vom 27. Juli bis 24. September 2018 können die Antragsunterlagen für Stilllegung und Rückbau des AKW Krümmel öffentlich eingesehen und Einwendungen erhoben werden. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Verfahrensstände und bietet Verlinkungen zu den einschlägigen Unterlagen.

Stilllegungsantrag gestellt - Öffentliche Auslegung der Unterlagen gestartet

Krümmel
Außerbetriebnahme durch Atomgesetznovelle 06.08.2011. Das AKW war bereits seit 04.07.2009 nach mehreren Störfällen vom Netz. Am 24.08.2015 wurde ein Antrag auf vollständigen Rückbau gestellt. Am 27.06.2016 fand der Scoping-Termin mit Vorschlag zum Umfang der Umweltverträglichkeitsuntersuchung und einem ersten Sicherheitsbericht statt. Am 29.09.2017 reichte PreußenElektra einen "präzisierten Stilllegungsantrag" ein.
27.07.-24.09.2018: Öffentliche Auslegung der Stilllegungsunterlagen.
SicherheitsberichtKurzbeschreibungUmweltverträglichkeitsuntersuchung
Bis zum 24.09.2018 können Einwendungen gegen die konkreten Stilllegungspläne erhoben werden. 
Muster-Einwendungen des Lüneburger Aktionsbündnisses gegen Atom 
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Stilllegungsantrag gestellt - Auslegung noch nicht terminiert

Brokdorf
Das AKW ist noch im Betrieb. Die Betriebsgenehmigung erlischt am 31.12.2021. Am 01.12.2017 wurde ein Antrag auf vollständigen Rückbau am 08.12.2017 ein Antrag auf den Bau eines Zwischenlagers (Transportbereitstellungshalle TBH-KBR) nach § 7 StrlSchV gestellt.
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Grohnde
Das AKW ist noch im Betrieb. Die Betriebsgenehmigung erlischt am 31.12.2021. Am 26.10.2017 wurde ein Antrag auf vollständigen Rückbau am 30.11.2017 ein Antrag auf den Bau eines Zwischenlagers (Transportbereitstellungshalle TBH-KWG) nach § 7 StrlSchV gestellt.
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Lingen 2 / Emsland
Das AKW ist noch im Betrieb. Die Betriebsgenehmigung erlischt am 31.12.2022. Am 23.12.2017 wurde ein Antrag auf vollständigen Rückbau gestellt.
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Stilllegungsantrag gestellt - Öffentliche Planauslegung beendet

Neckarwestheim 2
Das AKW ist noch im Betrieb. Die Betriebsgenehmigung erlischt am 31.12.2022. Am 18.07.2016 wurde ein Antrag auf vollständigen Rückbau gestellt, der am 15.05.2017 geändert wurde.
02.07.-03.09.2017: Bereits vier Jahre vor Abschaltung des AKW wurden die Antragsunterlagen öffentlich ausgelegt.
SicherheitsberichtKurzbeschreibungUmweltverträglichkeitsuntersuchung 
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Philippsburg 2
Das AKW ist noch im Betrieb. Die Betriebsgenehmigung erlischt am 31.12.2019. Am 18.08.2016 wurde ein Antrag auf vollständigen Rückbau gestellt, der am 15.05.2017 geändert wurde.
Öffentliche Auslegung der Planunterlagen: 09.04.-08.06.2018
SicherheitsberichtKurzbeschreibungZusammenfassung der ErläuterungsberichteUmweltverträglichkeitsuntersuchung
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Stilllegungsantrag gestellt - Erörterungstermin vorbei

Brunsbüttel
Außerbetriebnahme durch Atomgesetznovelle 06.08.2011
Antrag auf vollständigen Rückbau gestellt am 01.11.2012
Sicherheitsbericht - Kurzfassung - Umweltverträglichkeitsbericht
Umweltverträglichkeitsbericht für den Gebäudeabriss
Antrag auf Errichtung eines Lagers für radioaktive Abfälle und Reststoffe (LasmA Brunsbüttel) gestellt am 05.05.2014. Auch hierzu wurden Unterlagen im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung ausgelegt
Sicherheitsbericht - Kurzfassung - Umweltverträglichkeitsbericht
Erörterungstermin 06./07.07.2015
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Gundremmingen Block B
Die Betriebsgenehmigung des Blocks B des AKW Gundremmingen endete am 31.12.2017. Am 11.12.2014 wurde ein Antrag auf Abbau von Anlagenteilen des Block B gestellt. Dies umfasst Anlagenteile, die weder für den Weiterbetrieb von Block C, für die Lagerung der Brennelemente oder den Abbau von Bedeutung sind.
Öffentliche Auslegung der Unterlagen: 24.09. - 23.12.2016
Sicherheitsbericht - Kurzfassung - Umweltverträglichkeitsbericht
Zum Datenblatt Block B

Gundremmingen Block C
Das AKW ist noch im Betrieb. Die Betriebsgenehmigung für Block C erlischt am 31.12.2021. Mit dem Antrag auf Abbau von Anlagenteilen für Block B wurde ebenfalls der Abbau von nicht mehr benötigten Anlagenteilen des Block C nach dessen Abschaltung sowie der gesamte Rückbau beider Blöcke beantragt.
Öffentliche Auslegung der Unterlagen: 24.09. - 23.12.2016
Sicherheitsbericht - Kurzfassung - Umweltverträglichkeitsbericht
Zum Datenblatt Block C

In Stilllegung bzw. Rückbau

AVR Jülich
Außerbetriebnahme 31.12.1988.
Eigentlich sollte der AVR in den "sicheren Einschluss" überführt werden. Da 1999 festgestellt wurde, dass aufgrund schwerer Störfälle während des Betriebes der Boden unter dem Reaktor stark kontaminiert ist, wurde das Konzept in Rückbau geändert.
Genehmigung für den Rückbau 31.03.2009.
Rückbau projektiert bis 2022.
Der Reaktordruckbehälter kann aufgrund seiner hohen Strahlung nicht zurückgebaut werden. Er wurde 2015 in ein eigens für ihn gebautes Zwischenlager auf dem selben Gelände verbracht, wo er Jahrzehnte abklingen muss.
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Biblis A
Außerbetriebnahme durch Atomgesetznovelle 06.08.2011
Antrag auf vollständigen Rückbau gestellt am 06.08.2012
Sicherheitsbericht - Kurzfassung - Umweltverträglichkeitsbericht
Zusätzliche Antragsunterlagen, die der Genehmigungsbehörde vorliegen
Antrag auf Errichtung eines Lagers für radioaktive Abfälle und Reststoffe (LAW-2 Lager) gestellt am 16.01.2013. Antrag und zugehörige Unterlagen wurden der Öffenlichkeit nicht bekannt gegeben und wurden nicht mit ausgelegt.
Öffentliche Auslegung der Unterlagen 05.05.-04.07.2014
Erörterungstermin 11./12.11.2014: Wortprotokoll
Genehmigung für das LAW-2 Lager 05.04.2016
Stilllegungsgenehmigung 30.03.2017. Der Sofortvollzug wurde angeordnet. Die Stilllegung von Block A wird durch den BUND Hessen beklagt.
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Biblis B
Außerbetriebnahme durch Atomgesetznovelle 06.08.2011
Antrag auf vollständigen Rückbau gestellt am 06.08.2012
Sicherheitsbericht - Kurzfassung - Umweltverträglichkeitsbericht
Zusätzliche Antragsunterlagen, die der Genehmigungsbehörde vorliegen
Antrag auf Errichtung eines Lagers für radioaktive Abfälle und Reststoffe (LAW-2 Lager) gestellt am 16.01.2013. Antrag und zugehörige Unterlagen wurden der Öffenlichkeit nicht bekannt gegeben und wurden nicht mit ausgelegt.
Öffentliche Auslegung der Unterlagen 05.05.-04.07.2014
Erörterungstermin 11./12.11.2014: Wortprotokoll
Genehmigung für das LAW-2 Lager 05.04.2016
Stilllegungsgenehmigung 30.03.2017. Der Sofortvollzug wurde angeordnet. Die Genehmigung ist rechtskräftig.
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Esenshamm/Unterweser
Außerbetriebnahme durch Atomgesetznovelle 06.08.2011
Antrag auf vollständigen Rückbau gestellt am 11.10.2012
Antrag auf Errichtung eines Lagers für radioaktive Abfälle Unterweser (LUnA) gestellt am 20.06.2013
Sicherheitsbericht - Kurzfassung - Umweltverträglichkeitsbericht - Reststoffkonzept
Auslegung der Unterlagen 01.10. - 30.11.2015
Einwendung Abriss - Einwendung Errichtung LunA
Erörterungstermin 23.02.2016: Wortprotokoll
Stilllegungsgenehmigung 05.02.2018
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Grafenrheinfeld
Das AKW Grafenrheinfeld wurde am 27.06.2015 abgeschaltet. E.ON hat bereits am 28.03.2014 einen Antrag auf vollständigen Rückbau gestellt
SicherheitsberichtKurzbeschreibung und Umweltverträglichkeitsuntersuchung
Antrag auf Errichtung eines Lagers für radioaktive Abfälle und Reststoffe (BeHa Grafenrheinfeld) gestellt am 15.01.2015. Antrag und zugehörige Unterlagen wurden der Öffenlichkeit nicht bekannt gegeben und wurden nicht mit ausgelegt.
Öffentliche Auslegung der Unterlagen: 27.05. - 27.07.2016
Einwendung des Bund Naturschutz Bayern
Einwendung der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD
Erörterungstermin 25/26.10.2016
Stilllegungsgenehmigung 11.04.2018. Die Stilllegungsgenehmigung wird vom Bund Naturschutz Bayern beklagt.
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Gundremmingen A
Außerbetriebnahme 13.01.1977 nach Totalschaden durch Kurzschluss.
1. Stilllegungs- und Abbaugenehmigung 26.05.1983.
Zerlegung von Reaktordruckbehälter und biologischem Schild abgeschlossen.
Genehmigung zur Nutzung als "Technologiezentrum" 05.01.2006: Nutzung der alten Technikgebäude zur Bearbeitung von Abfällen zur Freimessung, Konditionierung und Lagerung von Atommüll, Instandhaltungsarbeiten für Gundremmingen B und C.
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Greifswald 1-5
Außerbetriebnahme 01.06.1990.
1. Stilllegungs- und Abbaugenehmigung 30.06.1995.
Oktober 2012: "Antrag auf Langzeitverwahrung nicht mehr genutzter, innen kontaminierter Gebäude". Die Energiewerke Nord wollen die Gebäude aus Kostengründen nur noch bis zu einem gewissen Grenzwert dekontaminieren und 50 Jahre stehen lassen bis die Strahlung so weit abgeklungen ist, dass sie konventionell abgerissen oder anderweitig genutzt werden können.
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KNK II Karlsruhe (Schneller Brüter)
Außerbetriebnahme 23.08.1991.
1. Stilllegungs- und Abbaugenehmigung 26.08.1993. Von den 10 vorgesehenen Abbaugenehmigungen wurden bisher neun erteilt.
Der Rückbau ist auwändiger als urprünglich angenommen. Derzeit projektiert bis 2022.
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Lingen
Außerbetriebnahme nach einem Störfall am 05.01.1977.
Seit 30.03.1988 im "sicheren Einschluss".
Antrag auf vollständigen Rückbau gestellt am 15.12.2008.
Auslegung der Unterlagen 13.12.2012 - 12.02.2013.
Erörterungstermin 04.09.2014.
Genehmigung 1. Teilprojekt Abbau 21.12.2015
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Mülheim-Kärlich
Außerbetriebnahme 09.09.1988 aufgrund von Klageverfahren.
Antrag 2b: Rückbau Dampferzeuger, Reaktordruckbehälter, biologisches Schild u.a.
Auslegung der Unterlagen 18.02. - 17.04.2014.
Erörterungstermin 16.06.2014.
Folgende Genehmigungen wurden bereits erteilt:

  • Stilllegungs- und Abbaugnehmigung 1a (SAG 1a) 16.07.2004
  • Genehmigung von Änderung und Ergänzung 1aÄ zu Phase 1a 23.02.2006
  • Das Genehmigungsverfahren 1b Errichtung eines Standortabfalllagers und Bearbeitungszentrums wurde im Dezember 2014 endgültig eingestellt. Genehmigung Gelände Ost 3a Freigabe und Verkleinerung des Anlagengeländes 09.06.2009
  • Genehmigung Abbauphase 2a v.a. Abbau Hauptkühlmittelpumpen und Rohrleitungen Primärkreislauf 31.05.2013
  • Genehmigung 3c weitere Freigabe und Verkleinerung des Anlagengeländes 31.01.2014
  • Genehmigung West 3b weitere Freigabe und Verkleinerung des Anlagengeländes 16.09.2014

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MZFR Kalrsruhe
Außerbetriebnahme 03.05.1984.
1. Stilllegungs- und Abbaugenehmigung vom 17.11.1987. Alle vorgesehenen acht Abbaugenehmigungen wurden inzwischen erteilt.
Da die Kontamination der Betonstrukturen deutlich höher ist als erwartet, verzögert sich der vollständige Rückbau. Derzeit projektiert: 2019.
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Neckarwestheim 1
Außerbetriebnahme durch Atomgesetznovelle 06.08.2011.
Antrag auf vollständigen Rückbau gestellt am 24.04.2013.
Die vorgelegte Umweltverträglichkeitsuntersuchung umfasst auch die nach gegenwärtigem Planungsstand vorgesehene Errichtung und Betrieb eines Reststoffbearbeitungszentrums (GKN-RBZ) sowie eines Standortabfalllagers (SAL-N), die jeweils Gegenstand eines noch zu beantragenden separaten Bescheids nach §7 Strahlenschutzverordnung werden sollen.
Sicherheitsbericht und Kurzfassung
Sammeleinwendung
Detaillierte Einwendungen
Unabhängig von der 1. SAG wurde per Bauantrag der Rückbau der 34 Zellenkühltürme von Neckarwestheim 1 beantragt, vom Landratsamt Heilbronn genehmigt und 2012 vollständig durchgeführt.
Erörterungstermin 16./17.06.2015.
Stilllegungsgenehmigung 03.02.2017
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Obrigheim
1. Stilllegungs- und Abbaugenehmigung (1. SAG) 28.08.2008: Einstellung Leistungsbetrieb, Abbau von Anlagen im Überwachungsbereich
2. Stilllegungs- und Abbaugenehmigung (2. SAG) 24.10.2011: Reaktorkühlsystem, Dampferzeuger, Deckel des Reaktordruckbehälters u.v.m.
3. Abbaugenehmigung (AG) 30.04.2013: Abbau Reaktordruckbehälter, Abklingbecken, biologisches Schild etc.
Klage: Die 2. Stilllegungs- und Abbaugenehmigung wurde von vier AnwohnerInnen beklagt. Hauptklagegründe: Rückbau trotz der 342 abgebrannten Brennelemente in der Anlage, für die 2. und 3. SAG gab es keine Umweltverträglichkeitsprüfung und keine Öffentlichkeitsbeteiligung, eine umfassende radiologische Charakterisierung fehlt, die sehr großzügige Freigabe von Atommüll wird außerhalb der SAG genehmigt.
Am 30.10.2014 wies der VGH Mannheim die Klage in erster Instanz ab.
Der Rückbau soll laut EnBW 2025 abgeschlossen sein.
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Ohu / Isar-1
Außerbetriebnahme durch Atomgesetznovelle 06.08.2011.
Antrag auf vollständigen Rückbau gestellt am 04.05.2012.
Erörterungstermin 11./12.11.2014.
Sicherheitsbericht - Kurzfassung - Umweltverträglichkeitsuntersuchung
Stilllegungsgenehmigung 17.01.2017
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Philippsburg 1
Außerbetriebnahme durch Atomgesetznovelle 06.08.2011.
Antrag auf vollständigen Rückbau gestellt am 24.04.2013.
Die vorgelegte Umweltverträglichkeitsuntersuchung umfasst auch Errichtung und Betrieb eines Reststoffbearbeitungszentrums (KKP-RBZ) sowie eines Standortabfalllagers (SAL-P), die jeweils Gegenstand eines beantragten separaten Bescheids nach §7 Strahlenschutzverordnung werden sollen.
Sicherheitsbericht und Kurzfassung
Sammeleinwendung
Erörterungstermin 14./15.07.2015.
Stilllegungsgenehmigung 07.04.2017
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Rheinsberg
Außerbetriebnahme 01.06.1990.
1. Stilllegungs- und Abbaugenehmigung April 1995.
Bisher wurden im Rahmen des Rückbaus 37 Genehmigungen erteilt.
Die Energiewerke Nord wollen das Gebäude aus Kostengründen nur noch bis zu einem gewissen Grenzwert dekontaminieren und 50 Jahre stehen lassen bis die Strahlung so weit abgeklungen ist, dass es konventionell abgerissen oder anderweitig genutzt werden kann.
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Stade
Antrag auf vollständigen Rückbau vom 26.06.2001, zweieinhalb Jahre vor der Außerbetriebnahme am 14.11.2003
1. Stilllegungs- und Abbaugenehmigung 07.09.2005
2. Abbaugenehmigung 15.02.2006
3. Abbaugenehmigung 14.05.2008
4. Abbaugenehmigung 02.07.2010
Am 07.03.2008 wurde die Konditionierung von Abfällen aus dem AKW Würgassen am Standort Stade genehmigt.
Auf dem Betonboden innerhalb des Containments wurden unerwartet hohe Kontaminationen entdeckt, so dass sich der Rückbau bis voraussichtlich 2018 verzögern wird.
Darüber hinaus verbleibt ein Lager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle am Standort.
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Würgassen
Außerbetriebnahme 24.08.1994 wegen Haarrissen am Reaktorkernmantel.
1. Stilllegungs- und Abbaugenehmigung 14.04.1997.
Genehmigung Phase 2 Januar 1998, Phase 3 Juli 1999.
Die Rückbaugenehmigungen für die Phasen 4 und 5 wurden am 06.09.2002 erteilt.
Am 16.10.2014 erklärte E.ON der Rückbau für beendet. Allerdings stehen bis auf die beiden Kühltürme und einige Nebengebäude noch fast alle Gebäude inklusive des Reaktorgebäudes auf dem Gelände.
In Teilen der Gebäude befindet sich ein Lager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle.
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