Zwischenlager

Hintergrund

In 38 Lagerstätten (Nass- und Trockenlager) in Deutschland lagern hoch radioaktive Abfallstoffe. Am 19.6.2013 entzog das OVG Schleswig dem Standort-Zwischenlager Brunsbüttel die Genehmigung. Anstatt Konsequenzen zu ziehen, kamen Bund und Länder überein, dass es keine Sicherheitsdefizite gäbe. Das Land Schleswig-Holstein ordnete nicht nur die weitere Lagerung der bisher im SZL Brunsbüttel befindlichen neun Castoren an sondern will sogar die Einlagerung weiterer Castoren erlauben. Viele Zwischenlager für hoch radioaktive Abfälle in Deutschland weisen noch geringere Sicherheitsstandards als das SZL Brunsbüttel auf.

Die Genehmigung für die Trockenlager laufen alle weit vor einer möglichen Inbetriebnahme eines tiefengeologischen Lagers aus. Offen ist die Frage, was dann mit den ca. 1.900 Castoren passieren soll.

17.12.2017

Geschichte der Zwischenlagerung hoch radioaktiver Abfälle

Anfangs als Zwischenschritt zur Wiederaufarbeitung der abgebrannten Brennelemente geplant, ist die langfristige Zwischenlagerung bestrahlter Brennelemente und hoch radioaktiver Abfälle in oberirdischen Castor-Lagern zum zentralen Baustein des Umgangs mit solchen Abfällen geworden. Neben den zentralen Zwischenlagern in Ahaus, Gorleben und Greifswald/Lubmin sind zwölf Lager an AKW-Standorten in Betrieb.

[mehr]
Rubriken: Zwischenlagerung

Treffer 11 bis 11 von 11
<< Erste < Vorherige 1-10 11-11 Nächste > Letzte >>
SPENDENKONTO

Helfen Sie mit Ihrer Spende, dieses Informationsportal unabhängig zu bewahren, weiter auszubauen und aktuell zu halten:

Arbeitsgemeinschaft
Schacht KONRAD e.V., GLS Bank
IBAN DE22 4306 0967 4067 8836 02
BIC   GENODEM1GLS
Stichwort: atommüllreport

Spenden sind steuerlich absetzbar