Atommüll

Hintergrund

Es ist viel von Atommüll die Rede, doch was ist das eigentlich? Bei jedem Umgang mit radioaktiven Stoffen entstehen radioaktive Abfälle, vom Uranabbau über die Herstellung des Brennstoffs, beim Betrieb der Atomkraftwerke und der Wiederaufarbeitung bis hin zum Rückbau von Atomkraftwerken. Aber auch bei der Bundeswehr, in Forschung, Medizin und Unterricht und sogar bei der konventionellen Rohstoffgewinnung und in der Konsumgüterindustrie fallen radioaktive Abfälle an. Die Mengen und die radiologische und radiotoxische Wirkung auf den Menschen sind je nach Abfallart sehr unterschiedlich. Ebenso unterschiedlich sind die Klassifizierung und die Behandlung des Atommülls in den verschiedenen Ländern.

28.07.2016

Atommüll - radiologische und stoffliche Eigenschaften

Gängigerweise wird die Gefährlichkeit des radioaktiven Abfalls mit der Aktivität gleichgesetzt. Tatsächlich ist es jedoch eine Bündelung von Eigenschaften, die den Atommüll und seine Wirkung definieren.

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28.07.2016

Radioaktive Abfälle - Mengenübersicht

Eine lückenlose Erhebung der Menge an in der BRD angefallenen und künftig anfallenden radioaktiven Abfälle existiert bisher nicht. Die erste standortscharfe, bemüht umfassende, aber trotzdem lückenhafte Erhebung erfolgte im September 2013 mit „Atommüll - eine Bestandsaufnahme für die Bundesrepublik Deutschland“ der Atommüllkonferenz. Im August 2014 folgte die Bundesregierung mit ihrem ersten offiziellen, standortbezogenen Verzeichnis radioaktiver Abfälle. Doch auch dieses Verzeichnis listet längst nicht alle angefallenen und anfallenden Abfälle auf.

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25.08.2016

Herkunft radioaktiver Abfälle

Radioaktive Abfälle entstehen bei einer Vielzahl von Aktivitäten, beim Uranabbau, der Uranverarbeitung, durch die Nutzung der Atomenergie, die Behandlung des Atommülls und in Forschungseinrichtungen. Darüber hinaus werden radioaktive Stoffe und Strahler in der Medizin, der Industrie, im Unterricht und bei der Bundeswehr eingesetzt. Aber auch die konventionelle Rohstoffindustrie und die Konsumgüterindustrie verursachen radioaktive Abfälle.

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28.10.2016

Klassifizierung radioaktiver Abfälle

Es gibt keine international einheitliche Klassifizierung der radioaktiven Abfälle. Kriterien sind z.B. Halbwertszeiten, Verarbeitungszustand, Herkunft, Aktivitätskonzentrationen oder andere Eigenschaften. Die Bundesrepublik Deutschland erklärte Mitte der 1980er Jahre im Zuge der geplanten Einlagerung im Eisenerzbergwerk Schacht KONRAD die Wärmeentwicklung zum Hauptkriterium. Die Internationale Atomenergieorganisation und die Kommission der Europäischen Union haben eigene Klassifizierungen aufgestellt, die jedoch nicht bindend sind.

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