Uranbergbau Großschloppen

Foto: Erwin Purucker / http://www.fichtelgebirge-oberfranken.de/uranbergwerk

 

Anlage

                                                                                             

Name der Grube:

Grube Christa

Bundesland:

Bayern

Betreiber:

Esso Erz, später Saarberg Interplan Uran GmbH; 1988 von der COGEMA (F) übernommen [1]

Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde:

Ministerium für Wirtschaft Bayern (WM)

Förderung:

1980 Anlegung von Stollen

Verbringung des Uranerzes:

Aufarbeitung in der Tschechoslowakei

Betriebsende:

1989 wegen Unrentabilität

Abfälle

 

Halde:

Halde Grube Christa, 400 t, Direktstrahlung 80 mSV/a [2]

Quellen

[1] Peter Diehl: „Uranabbau im Westen“ aus Tagungsband - Tagung der Bürgerinitiativen gegen Uranabbau in Europa, Zwickau (Sachsen) 1.-3.8.1991

[2] Arbeitsgemeinschaft HGN Hydrogeologie GmbH / IAF Radioökologie GmbH / GRS mbH: Abschlussbericht zum Vorhaben StSch 4416 Methodische Weiterentwicklung des Leitfadens zur radiologischen Untersuchung und Bewertung bergbaulicher Altlasten und Erweiterung des Anwendungsbereichs Teil B: Erweiterung des Anwendungsbereichs auf NORM-Rückstände Bericht I: Vorkommen und Entstehung von radiologisch relevanten Bodenkontaminationen aus bergbaulichen und industriellen Prozessen“, 06.10.2006