AKW Neckarwestheim I

Anlage

 

Name der Anlage:

GKN I – Gemeinschaftskraftwerk Neckar I

Bundesland:

Baden-Württemberg

Betreiber:

EnBW Kernkraft GmbH (EnKK)

Gesellschafter:

EnBW AG (98,45%), weitere Eigentümer: ZEAG Energie AG, Deutsche Bahn AG und Kernkraftwerk Obrigheim GmbH (zusammen 1,55%)

Die EnBW ihrerseits ist zu 46,75% über die landeseigene NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH im Besitz des Landes Baden-Württemberg und zu 46,75% im Besitz der OEW Energie-Beteiligungs GmbH, die 7 Landkreisen gehört. [1]

Mitarbeiter*innen:

In beiden Blöcken zusammen ca. 750 [2]

Reaktortyp:

Druckwasserreaktor, 2. DWR-Generation

Leistung, elektrisch:

840 MW brutto, 785 MW netto, davon etwa 80% für das Stromnetz der Deutschen Bahn

Baubeginn:

01.02.1972

Inbetriebnahme:

Kommerzieller Leistungsbetrieb ab 01.12.1976

Entsorgungsvorsorge-nachweis:

Endlagerung in der ASSE II, „...in dem die Abfälle unter ständiger Aufsicht und ohne Gefahr für die Umgebung außerhalb des Biozyklus gelagert werden können“. (1. TEG vom 24.01.1972) [3]

Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde:

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg (UM)

Umgebungs-
überwachung:

Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW)

Informelle
Beteiligungs-
maßnahmen:

Am 18.7.2012 konstituierte der baden-württembergische Umweltminister Untersteller die Informationskommission zum AKW Neckarwestheim. Sie besteht aus Kommunal- und LandespolitikerInnen sowie VertreterInnen von Bürgerinitiativen, BUND,  ver.di und der Wirtschaft. [4]

Bereits in der konstituierenden Sitzung versuchte das Umweltministerium, das nur Gaststatus hat, massiv Einfluss auf die Inhalte der Kommission zu nehmen und die Beschäftigung mit der Kinderkrebsstudie - weil „zu global“ - zu verhindern. [5] 

Vor der 9. Sitzung am 26.10.2015 erklärte der Bund der Bürgerinitiativen mittlerer Neckar seinen Austritt aus der Kommission. Der BUND knüpfte seine weitere Mitarbeit an Bedingungen. [6]

Die zuvor regelmäßig und bis zu drei Mal pro Jahr stattfindenen Veranstaltungen wurden zwei Jahre bis Oktober 2017 ausgesetzt. Seitdem finden sie einmal jährlich statt (12. Sitzung im Oktober 2019). [7]

Besondere Gefahren:

Der Reaktor steht auf dem Gelände eines ehemaligen Steinbruchs auf geologisch instabilem Grund. Der Kühlturm (Bodendurchmesser 165 Meter) ist bereits um 40 cm abgesunken. Über mehrere Jahre wurde mit Hilfe von Beton-Einpressungen in den Untergrund versucht, diesen zu stabilisieren. Ende 2002 kam es auf einem Acker 4,5 km vom AKW entfernt ohne Vorwarnung zu einem 18 Meter tiefen Erdeinbruch. [8]

Meldepflichtige Ereignisse:

456 (Stand 30.04.2020) [9]
Das vermutlich schlimmste Ereignis (mit dem Potenzial zur Kernschmelze) war der Anfahrstörfall vom 21.09.1971. [10]

Stilllegung

 

Außerbetriebnahme:

16.03.2011 (Moratorium der Bundesregierung)

Abschaltung, endgültig:

06.08.2011 (per Atomgesetz)

Stilllegungsanträge:

28.03.2012: Bauantrag zur Demontage der Zellenkühltürme über die Gemeinde Neckarwestheim beim Landratsamt Heilbronn gestellt. Die Zellenkühler befinden sich im nicht-nuklearen Teil der Anlage und unterliegen nicht dem Atomgesetz. Gemäß §20 AtG wurde eine Änderungsanzeige bei der Atomaufsicht eingereicht, da sich durch die Demontage betriebliche Regelungen ändern. [11]

24.04.2013: Antrag nach § 7 Abs. 3 AtG (1. SAG) auf vollständigen Rückbau. Der Antrag zur 1. SAG umfasst die Stilllegung und Abbau ohne vorherigen sicheren Einschluss, den Restbetrieb, die Ableitung radioaktiver Abwasser und Abluft, den Abbau der Anlagenteile (außer Unterteil des Reaktordruckbehälters, biologisches Schild, Reaktorbecken, Brennelement-Lagerbecken, Gebäude), die Änderung der Anlage und die Herausgabe nicht belasteter Materialien. [12]

19.01.-18.03.2015 Auslegung der Stilllegungsunterlagen. [13] [14]
Die vorgelegte Umweltverträglichkeitsuntersuchung umfasst auch die vorgesehene Errichtung und Betrieb eines Reststoffbearbeitungszentrums (GKN-RBZ) sowie eines Standortabfalllagers (SAL-N), die nach §7 Strahlenschutzverordnung beantragt wurden. [15]

Einwendungen:

  • Sammeleinwendung der Initiative Atomerbe Neckarwestheim [16]
  • Einwendung der INTAC Hannover [17]
  • Sammeleinwendung des Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim [18]

Der Abbau weiterer Anlagenteile wird Gegenstand weiterer Abbauanträge nach § 7 Abs.3 AtG sein. Eine Öffentlichkeitsbeteiligung war dazu zunächst nicht vorgesehen, erfolgte später beim 2. Abbauantrag dennoch, s. unten.

Die Freigabe radioaktiver Abfälle soll nach §29 Strahlenschutzverordnung genehmigt werden.

16./17.06.2015: Erörterungstermin, massive Kritik und teilweiser Boykott der örtlichen Anti-Atom-Initiativen. [19]

21.12.2017: Beantragung der zweiten Abbaugenehmigung (2. AG), die den Abbau des Unterteils des Reaktordruckbehälters mit Kernschemel, des Biologischen Schilds, des Brennelementlagerbeckens und des Reaktorbeckens umfasst.
Vom 03.09. bis 05.11.2018 fand die Bekanntmachung des Verfahrens mit öffentlicher Auslegung der Auslegungsunterlagen statt. [20] Auf eine Umweltverträglichkeitsuntersuchung wurde verzichtet, da das Vorhaben laut Umweltministerium "keine zu berücksichtigenden erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen" habe. Die Initiative Atomerbe Neckarwestheim reichte circa 150 Unterschriften mit einer Sammel-Einwendung ein. [21]
Der Erörterungstermin fand am 6. Februar 2019 statt. Insgesamt lagen mehr als 300 Einzeleinwendungen vor. [22] Die Arbeitsgemeinschaft AtomErbe Neckarwestheim fordert einen "echten Neustart" der Genehmigungsverfahren und lehnt eine Teilnahme an der "Alibi-Veranstaltung" strikt ab. [23]

Genehmigungen:

21.05.2012: Genehmigung des Rückbaus der Zellenkühltürme. Diese standen offiziell nicht unter dem Atomrecht. Der Verbleib des Baumaterials (im wesentlichen Beton, Holz, Metalle, Faserzement, Asbest ist nur grob bekannt. Ein Teil wurde direkt am Standort der 38 Zellenkühler zur Auffüllung des Untergrundes verwendet und liegt somit nun unter den neuen Anlagen SAL und RBZ. [24]

03.02.2017: 1. Stilllegungs- und Abbaugenehmigung [25]

12.12.2019: 2. Abbaugenehmigung erteilt, die im Wesentlichen den Abbau des Unterteils des Reaktordruckbehälters (RDB), des Biologischen Schilds, des Brennelementlagerbeckens, des Reaktorbeckens, von Teilen des Reaktorsicherheitsbehälters und weiterer tragender und aussteifender Bauteile innerhalb von Gebäuden umfasst. Nach aktueller Planung ist die 2. AG die letzte Abbaugenehmigung für das GKN I.  [26]

Rückbau:

Im Juni 2012 wurde mit dem Abriss der Zellenkühler begonnen.

Im Mai 2013 wurde der Primärkreislauf dekontaminiert und freigemessener Abfall freigegeben.

10.04.2017: Symbolischer Start des AKW-Rückbaus, Ausbau der Hauptkühlmittelleitungen und Motoren der Hauptkühlmittelpumpen.

Anfang 2019: Demontage und Zerlegung der Einbauten des Reaktordruckbehälters (RDB) weitgehend abgeschlossen

Juni 2019: Demontagearbeiten im Maschinenhaus beginnen, Turbinen, Generatoren und weitere dazugehörige Komponenten werden abgebaut.

Die EnBW geht von 15 – 20 Jahren Rückbauzeit aus. [26] Stand August 2019: Vollständiger Rückbau (bis zur "Freigabe" der restlichen Gebäude) bis "voraussichtlich 2032". [2]. Dann Übergang in den so genannten "konventionellen Abriss". [2]

Kosten:

Allein für die Errichtung der beiden Reststoffbearbeitungszentren und Abfalllager in Neckarwestheim und Philippsburg rechnet EnBW mit Kosten in Höhe eines „oberen zweistelligen bis unteren dreistelligen Millionenbetrages“. Deshalb plant EnBW, über die neu gegründete Gesellschaft für nukleares Reststoffrecycling mbH, ihr Rückbaukonzept und Know-How weltweit zu vermarkten. [27]

August 2019: Für den Rückbau der AKW Obrigheim, GKN I und II sowie Philippsburg 1 und 2 kalkuliert die EnBW mit sieben Milliarden Euro. Zwei Milliarden Euro sind bis jetzt ausgegeben. [2]

 
Beitrag zum Entsorgungsfonds:

835 Mio. Euro Einzahlung zum 03. Juli 2017
abzüglich im Dezember 2017 ausgezahlte Rückforderung für Entsorgungskosten im ersten Halbjahr 2017: 5,7 Mio. Euro [28]

 

Hauptkritikpunkte:

Die EnBW konnte mit dem Rückbau beginnen, selbst als sich noch Brennelemente im Abklingbecken befanden. Dies war mit höherer Strahlenbelastung für das Personal und einem höheren Störfallrisiko verbunden.

EnBW will die überwiegende Menge der radioaktiven Abfälle freimessen und damit unkontrolliert auf Hausmülldeponien lagern oder in den Wirtschaftskreislauf geben.

Es wurde kein Strahlenkataster vorgelegt, wie es für die Erstellung eines strahlungsminimierenden Rückbaukonzepts dringend geboten wäre.

Abfälle

 

Brennelemente:

Uran-Brennelemente, Uran-Hochabbrand-Brennelemente und MOX-Brennelemente

Insgesamt sind 656 t SM angefallen. [29]

40 Brennelemente haben wegen der ungeplanten Stilllegung einen deutlich niedrigeren Abbrand. [30] 

Anfang 2018 gibt die Bundesregierung die Anzahl an "Sonderbrennstäben" in Neckarwestheim I, darunter defekte Brennstäbe, mit 35 an. [31]

  • Nasslager:

Kompaktlager: Abstände kleiner als bei "normalen Nasslagern". Zusätzliche Maßnahmen (z.B. neutronenabsorbierende Materialien in den Gestellen) zur Kritikalitätssicherheit nötig.

22.04.2018: Nachdem "Quertransporte" ins Nasslager von Block II mit dem Ziel der Umladung in Transport- und Lagerbehälter und der anschließenden Einlagerung ins Zwischenlager des Standortes im ersten Quartal 2018 stattgefunden haben, ist die Anlage Neckarwestheim I brennelement- und brennstabfrei. [20]

  • Externes Lager:

Gemeinsames Standort-Zwischenlager mit Neckarwestheim II

Betriebsabfälle:

Gemeinsame Lagerung der Betriebsabfälle mit Neckarwestheim II. Genehmigung nach §7 AtG für ein Volumen von 3.264 m³ [32]

  • Reaktorgebäude:

Fasslager für feste Abfälle, genehmigt in der 1. TEG für Neckarwestheim I vom 24.01.1972

Containerlager im Hilfsanlagen-Gebäude

Bauwerk für die Zwischenlagerung von radioaktiven Abfällen und aktivierten Teilen. Teil der Anlage GKN II wird auch für die Lagerung von Abfällen aus GKN I genutzt.

  • Freifläche:

Gerüstcontainer können unter bestimmten Bedingungen südlich vom Maschinenhaus des GKN II außerhalb des Kontrollbereichs aufgestellt werden. Eine Lagerung länger als eine Woche bedarf der Zustimmung der Aufsichtsbehörde.

  • Inventar GKN I und II:

Stand 31.12.2018 (für beide Blöcke): [33]

Rohabfälle und vorbehandelte Abfälle

  • Rohabfall: 290 m³
  • behandelte Abfälle:
    - Am Standort: 688 m³ (47% Ausnutzung)
    - Extern (Abfalllager Gorleben, Ahaus und Sonstige): 1.080 m³

Anfall von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen im Jahr 2018 (für beide Blöcke): [33]

  • 118 m³ Rohabfall
  • 71 m³ behandelter Abfall

Aufschlüsselung (für beide Blöcke), Stand 31.12.2017: [34]

Rohabfälle und vorbehandelte Abfälle:

  • Feste Abfälle, anorganisch: 98,6 Mg
  • Feste Abfälle, organisch: 42,7 Mg
  • Flüssige Abfälle, anorganisch: 0,9 Mg
  • Flüssige Abfälle, organisch: 1,0 Mg
  • Mischabfälle: 8,4 Mg
  • Strahlungsquellen: <0,1 Mg

Konditionierte Abfälle:

  • 200-l-Fässer: 376 (102 m³)
  • 280-l-Fässer: 4 (2 m³)

Abfälle in Endlagergebinden:

  • Betonbehälter Typ II: 73 (95 m³)
  • Container Typ II: 5 (23 m³)
  • Container Typ IV: 12 (86 m³)
  • Gussbehälter Typ II: 239 (311 m³)
  • Meldepflichtige Ereignisse / Vorkommnisse:

  • 12.02.1988: leichte Deckelwölbung an zwei endkonditionierten 200-l-Fässern mit betonverfestigtem, hochdruckverpresstem Schrott [32]
  • 2012: Fund eines rostigen Atommüllfasses mit radioaktivem Schlamm. [35]

Abrissabfälle:

Gesamtmasse 330.900 t, davon 128.000 t im Kontrollbereich. Nur 2.800 t werden als radioaktive Abfälle behandelt, der Rest soll freigegeben werden. Die durch den Abbau von Anlagenteilen nicht mehr genutzten Gebäude können zur Lagerung, Behandlung und Bearbeitung genutzt werden. Diverse Freiflächen werden ebenfalls zur Lagerung von Abfällen genutzt. [26]

  • Konditionierungs-
    anlage und neues Zwischenlager:

Mit dem Stilllegungsantrag wurde die Errichtung und der Betrieb einer Konditionierungsanlage (Reststoffbearbeitungszentrum RBZ-GKN) sowie eines Standortabfalllagers (SAL-N) nach §7 StrlSchV auf dem Gelände beantragt. Alle nötigen Genehmigungen zum Umgang mit radioaktiven Stoffen wurden am 17.12.2018 erteilt. Der Betreiber plante, die Reststoffbearbeitungszentren und Standortabfallläger 2019 in Betrieb zu nehmen. Heute heißt es, "Mitte 2020". [36]

Im RBZ-GKN sollen Abfälle aus GKN I und GKN II sowie aus anderen Anlagen der EnKK bearbeitet werden. Im SAL-N sollen die Abfälle aus GKN I und GKN II sowie aus anderen Anlagen der EnKK längerfristig bis zur Verbringung in ein „Bundesendlager“ (geplant Schacht KONRAD) gelagert werden. Die Abfälle können aber auch in anderen Anlagen der EnKK oder bei externen Einrichtungen konditioniert und gelagert werden.

Verbringung von
Abfällen:

  1. Wiederaufarbeitung:
  • 255,3t SM in La Hague (F), eine vertraglich vereinbarte weitere Menge von 162 Brennelementen wurden nicht mehr angeliefert [33]
  • 308 Brennelemente (111 Schwermetalle) Nach Sellafield (GB) [33]
  • 15,7 t SM (44 Brennelemente) in der WAK Karlsruhe [33]
  • Nasslager GNK II [20]

 

  1. Gorleben Neckarwestheim I und II zusammen (Stand 31.12.2012) [37]
  • 200-l-Fässer: 2
  • 280-l-Fässer: 7
  • 400-l-Fässer: 3
  • Betonbehälter Typ II: 11
  • Gussbehälter Typ II: 155
  • Container Typ V: 39

 

  1. ASSE II: mindestens 188 m³ [38] über die STEAG Kernenergie GmbH. [39] In der offiziellen Inventarliste taucht GKN I nicht als Abfallanlieferer für die ASSE II auf.
  2. Morsleben: Neckarwestheim I und II zusammen 461 m³ [3]
  3. Deponien Schwieberdingen und Vaihingen (Landkreis Ludwigsburg). Auf den beiden Deponien soll freigemessener Bauschutt aus dem Rückbau gelagert werden. Die beiden Gemeinden haben sich gegen die Deponierung ausgesprochen. [40][41] Stand Oktober 2019: Bisher keine Anlieferungen erfolgt, Hintergrund ist offenbar, dass der Energiekonzern mit dem Abriss und der Entsorgung des Atommeilers nicht so schnell vorankommt wie geplant. [42]
  4. Deponie Vogelsang: Voraussichtlich 1.050 Tonnen sollen zudem an die Deponie "Vogelsang/Wolfszipfel" (Landkreis Heilbronn) abgegeben werden. Grundsätzlich ist dieser Weg auch für circa 8.000 Tonnen aus dem GKN II vorgesehen, alternativ ist eine Erweiterung der kreiseigenen Deponie Schwaigern-Stetten geplant. [43] Betroffen ist nur Material aus der so genannten "eingeschränkten Freigabe", die viel größere Masse des "uneingeschränkt freigegebenen Mülls" geht in das allgemeine Recycling bzw. ein Teil davon auch unkontrolliert auf beliebige Deponien. Ein weiterer Teil landet sogar in der Müllverbrennung. [44]

Die Abfälle aus Neckarwestheim I wurden u.a. in folgenden Anlagen konditioniert: [38]

  • SCK/CEN Mol / Belgien: Verdampfung, Verbrennung, Zementierung, Verpressung
  • Studsvik Nuclear / Schweden: Verbrennung
  • KfK Karlsruhe: Verbrennung, Verpressung, Zementierung
  • ÖFZ Seibersdorf / Österreich: Trocknung
  • GNS im KfK Karlsruhe: Trocknung, Verbrennung, Verpressung
  • Im Zusammenhang mit dem Rückbau: Abtransport von großen Anlagenteilen aus dem Maschinenhaus von GKN I zur Verschrottung bei der Firma Bick und Letzel in Aschaffenburg-Nilkheim. [45]

Transporte

 

  • zur Anlage:

Radioaktive Rohabfälle aus den anderen Anlagen der EnKK, extern konditionierte schwach- und mittelradioaktive Abfälle, Strahlenquellen

  • von der Anlage:

Radioaktive Rohabfälle, konditionierte radioaktive Abfälle, Strahlenquellen, später ggf. Großkomponenten

  • Gleisanschluss:

Nicht vorhanden

Adressen

 

Betreiber:

EnBW Kernkraft GmbH, Im Steinbruch, 74382 Neckarwestheim, Postfach 11 62, Tel.: 07133 / 13-0, Fax: 07133 / 12516, poststelle-gkn(at)kk.enbw.com, www.enbw.com

Behörden:

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, Kernerplatz 9, 70182 Stuttgart, Postfach 103439
70029 Stuttgart, Tel.:0711 / 126-0, Fax: 0711 / 126-2881, poststelle(at)um.bwl.de www.um.baden-wuerttemberg.de

LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, Postfach 10 01 63, 76231 Karlsruhe, Tel.: 0721 / 5600-0, Fax: 0721 / 5600-1456, poststelle(at)lubw.bwl.de, www.lubw.baden-wuerttemberg.de

Kritiker*innen:

Bund der Bürgerinitiativen mittlerer Neckar e.V.
c/o Albrecht Klumpp, Kreuzstr. 34, 71723 Großbottwar
Email: info(at)bbmn.de, www.bbmn.de
Telefon: 0151-51760104

AG AtomErbe Neckarwestheim, c/o BUND Regionalverband Heilbronn-Franken, Lixstraße 10, 74072 Heilbronn, richtig-abschalten(at)atomerbe.de, www.atomerbe-neckarwestheim.de

Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim
c/o DemoZ, Wilhelmstr. 45/1, 71638 Ludwigsburg, neckarwestheim(at)antiatom.net, http://neckarwestheim.antiatom.net/
Telefon: 07141 / 90 33 6

Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn
c/o BUND Regionalverband Heilbronn-Franken, Lixstraße 10, 74072 Heilbronn, energiewende-hn(at)gmx.de, www.energiewendeheilbronn.de

Interessengemeinschaft Deponien Froschgraben Schwieberdingen und Burghof Horrheim, c/o Martin Theurer und Dr. Dierk Christian Vogt, Peter-von-Koblenz-Str. 45, 71701 Schwieberdingen, mail(at)froschgraben-freigemessen.de, www.froschgraben-freigemessen.de

Quellen

[1] enbw.com: Aktionärsstruktur, abgerufen am 19.06.2020

[2] stimme.de, 14.08.2019: Der Rückbau des Kraftwerks in Neckarwestheim

[3] Deutscher Bundestag: Antwort auf die schriftliche Anfrage der Abgeordneten Kotting-Uhl, Drucksache 16/12182 vom 06.03.2012, S. 60 ff.

[4] www.infokommission-gkn.de: Startseite

[5] „Das Atomgremium ist im Kern gespalten“, stuttgarter-zeitung.de, 18.07.2012

[6] Austrittserklärung vom Bund der Bürgerinitiativen mittlerer Neckar zur 9. Sitzung der Infokommission am 26.10.2015

[7] Informationskommissionen AKW Neckarwestheim - Sitzungen

[8] „Landkarte des Schreckens“, DER SPIEGEL12/201, S.138 ff.

[9] base.bund.de: Kernkraftwerke in Deutschland: Meldepflichtige Ereignisse in Deutschland

[10] Infokommission GKN, Vortrag Dipl.Ing. Hans Heydemann / Stuttgart, April 2015

[11] EnBW: „EnBW Kernkraft GmbH reicht Bauanträge zur Demontage der Zellenkühltürme in Neckarwestheim ein“, Presseerklärung, 28.03.2012

[12] EnBW: „Kernkraftwerk Neckarwestheim I (GKN I) Antrag auf Erteilung einer Stilllegungs- und 1. Abbaugenehmigung (1.SAG) gem. §7 Abs. 3 Atomgesetz (AtG)“, 24.04.2013

[13] EnBW: Stilllegung und Abbau von Anlagenteilen des Kernkraftwerks Neckarwestheim Block I (GKN  I) - Sicherheitsbericht, Stand November 2014

[14] EnBW: Stilllegung und Abbau von Anlagenteilen des Kernkraftwerks Neckarwestheim Block I (GKN  I) - Kurzbeschreibung, Stand November 2014

[15] Dr. Ing. Frank Dröscher: "Umweltverträglichkeitsuntersuchung Stilllegung und Abbau von Anlagenteilen des Kernkraftwerks Neckarwestheim Block 1 (GKN 1)", November 2014

[16] Atomerbe Neckarwestheim: "Dreckiger AKW-Abriss in Neckarwestheim - Jetzt einwenden!"

[17] INTAC Hannover: Einwendung im Rahmen des Genehmigungsverfahrens nach § 7 Absatz 3 AtG zum Antrag der EnBW Kernkraft GmbH vom 24.04.2013 zur Stilllegung und Abbau des Kernkraftwerks Neckarwestheim I (GKN I), 03.03.2015

[18] Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim: "Abriss GKN1: Jetzt Einwendungen erheben!"

[19] "Die Erörterung zu Neckarwestheim droht dem Boykott", stuttgarter-zeitung.de, 11.06.2015

[20] Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg: „Kernenergieüberwachung und Strahlenschutz in Baden-Württemberg – Tätigkeitsbericht 2018“

[21] Atomerbe Neckarwestheim: GKN I / 2. Abbau-Genehmigung: circa 150 Einwendungen! Zur 1. Abbau-Genehmigung von GKN II wurden sogar über 700 Einwendungen eingereicht

[22] Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, 06.02.2019: Erörterungstermin zum Rückbau des Kernkraftwerks Neckarwestheim

[23] Ludwigsburger Kreiszeitung vom 7.02.2019: Erörterungstermin - 15 Jahre soll der Rückbau von GKN I dauern

[24] enbw.de: Arbeiten zur Demontage der Zellenkühltürme in Nekcawestheim abgeschlossen, 19.11.2012

[25] Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg: Genehmigungsbescheid für das Kernkraftwerk Neckarwestheim Block I (GKN I) der EnBW Kernkraft GmbH (EnKK) - Stilllegungs- und erste Abbaugenehmigung (1. SAG), 03.02.2017

[26] Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg: Kernenergieüberwachung und Strahlenschutz in Baden-Württemberg: Tätigkeitsbericht 2019 (Stand: Juni 2020)

[27] „EnBW will Demontage von Atommeilern weltweit vermarkten“, Südwestpresse, 10.04.2014

[28] Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung: Geschäftsbericht zum 31.12.2017

[29] Wolfgang Neumann: "Bestandsaufnahme Atommüll 2013" in: BI Lüchow-Dannenberg Zur Sache Nr.2, August 2013, S. 24

[30] ESK-Stellungnahme: Anforderungen an bestrahlte Brennelemente aus entsorgungstechnischer Sicht, 27.05.2011

[31] Deutscher Bundestag: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Hubertus Zdebel, Dr. Gesine Lötzsch, Doris Achelwilm, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE: Frische und verunreinigte Brennelemente aus Atomkraftwerken, Drucksache 19/612, 02.02.2018

[32] Deutscher Bundestag: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Sylvia Kotting-Uhl, Hans-Josef Fell, Bärbel Höhn, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN: „Atommüll – Fragen zur Lagerung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen und diesbezüglichen Korrosionsproblemen (verrostete Atommüllfässer)“, Drucksache 17/9592, 09.05.2012

[33] Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg: Bericht über die Entsorgung von radioaktiven Abfällen und abgebrannten Brennelementen aus Baden-Württemberg, Mai 2019

[34] Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und reaktorsicherheit: Verzeichnis radioaktiver Abfälle (Bestand zum 31. Dezember 2017 und Prognose) (08/2018)

[35] stuttgarter-zeitung.de, 15. März 2012: Rostiges Fass mit Atomschlamm entdeckt

[36] Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg: Zwischenlager Neckarwestheim, abgerufen am 20.06.2020

[37] Deutscher Bundestag: Antwort auf die schriftliche Anfrage der Abgeordneten Lötzer, Drucksache 17/14270, 28.06.2013, S. 62 ff.

[38] Deutscher Bundestag: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Frau Teubner, Frau Wollny und der Fraktion DIE GRÜNEN: Atomkraftwerk Neckarwestheim (GKN, Blöcke I und II), Drucksache 11/3649, 05.12.1988

[39] GSF Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit: „Bestimmung des nuklidspezifischen Aktivitätsinventars der Schachtanlage Asse“, August 2002, S.62

[40] "Freigemessene Abfälle in Vaihingen/Enz: Gemeinderat gegen Atommeiler-Schutt", Stuttgarter Zeitung, 03.02.2017

[41] Stuttgarter Zeitung: Gutachten über Deponien im Landkreis - Falsche Angabe zur Strahlenbelastung löst Ärger aus (09. Januar 2019)

[42] stuttgarter-nachrichten.de, 24.10.2019: Warum im Kreis Ludwigsburg noch kein Atomschutt ankommt

[43] stimme.de, 15.10.2019: Stetten kriegt den Rest der Abfälle

[44] AG AtomErbe Neckarwestheim: DepoNIE? Wohin mit dem AKW? (10. Februar 2017)

[45] stimme.de: AG Atom-Erbe kritisiert Vorgehen beim GKN-Rückbau, 27.02.2020