Fasslager Gorleben

Quelle: www.bi-luechow-dannenberg.de

Anlage

 

Name der Anlage:

Abfall-Zwischenlager Gorleben (AZG)

(Wir haben wegen bestehender Verlinkungen den alten Titel des Datenblatts beibehalten)

Bundesland:

Niedersachsen

Betreiber:

BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH

Infolge des Entsorgungsübergangsgesetzes vom 27.01.2017 wurde das Zwischenlager am 01.01.2020 auf die BGZ übertragen, einer Ausgründung der Gesellschaft für Nuklear-Service mbH (GNS). Die BGZ ist privatwirtschaftlich geführt aber zu 100% im Besitz des Bundes. 

Bis 31.12.2019: Brennelementlager Gorleben GmbH (BLG), einer ehemaligen Tochter der GNS

Eigentümer:

Bundesrepublik Deutschland (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit - BMUB)

Bauweise:

Die Halle besteht aus 50 cm dicken Stahlbetonwänden. Das Gebäude ist in sechs Lagerfelder von je 9,6 m x 75 m unterteilt. [1]

Inbetriebnahme:

08.10.1984: Das Fasslager Gorleben wurde in Betrieb genommen, da am AKW Stade ein akuter Entsorgungsbedarf bestand. [2]

Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde:

Seit 24.02.2014 Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz Niedersachsen (NMU)

Bis 23.02.2014 Staatliches Gewerbeaufsichtsamt Lüneburg

   

Genehmigung:

27.10.1983: Genehmigung nach § 3 StrlSchV (alt) für die Lagerung konditionierter fester schwach- und mittelradioaktiver Abfälle aus Atomkraftwerken, Medizin, Forschung und Gewerbe, genehmigte Gesamtaktivität 4,5 x 1015 Bq [3]

Lagervolumen 7.853 m³ [4]

Änderungen und Ergänzungen:

13.10.1987 1. Änderungsgenehmigung

13.09.1995 2. Änderungsgenehmigung: Erhöhung der max. Aktivität um das 1.000-fache, genehmigte Gesamtaktivität 5 x 1018 Bq. [5]

Inzwischen gibt es 12 Nachträge [6]

Konditionierung und Erweiterung:

20.09.2011: Baugenehmigung für ein ca. 11.000 m³ großes Prüf- und Qualifizierungsgebäude - Konditionierungsanlage und Erweiterung der Lagermöglichkeit. Lt. Aussagen der GNS dient die Anlage nur dazu, die bereits vor Ort gelagerten Gebinde entsprechend der endgültigen Annahmebedingungen für Schacht KONRAD neu zu konditionieren. Die Gefahr besteht aber, dass Gorleben damit zu einer zentralen Konditionierungsanlage für schwach- und mittelradioaktive Abfälle wird. Gründe für die Neu-Konditionierung: Die jetzigen Container haben für die Anlieferung an Schacht KONRAD zu hohe Störfallsummen. Andererseits sollen die Gebinde möglichst hohe Radioaktivitätsinventare für bestimmte Abfälle haben.

Ein Antrag auf atomrechtliche Genehmigung ist noch nicht gestellt, da die endgültigen Annahmebedingungen für Schacht KONRAD noch nicht fest stehen. Der Termin für die Aufnahme der Bauarbeiten ist auf unbestimmte Zeit verschoben. [7]

Besondere Gefahren:

Die Gebinde sind teilweise nicht zugänglich, eine lückenlose Überprüfung auf Schäden ist nicht möglich. Seit Bestehen der Halle kommt es zu Feuchtigkeit und Korrosionserscheinungen. [8]

Stilllegung

 

Befristung:

Unbefristete Betriebsgenehmigung

In Lagergasse 6 lagerten 1.307 Fässer die aufgrund der Schließung des ERA Morsleben nicht mehr abtransportiert werden konnten. Für diese gab es eine bis 31.12.2019 befristete Lagergenehmigung. Alle Fässer sind inzwischen zur GNS nach Duisburg und Jülich abtransportiert worden. [9]

Abfälle

 

Inventar (Stand 06.09.2021): [10]

  • 200-l-Fässer: 51 (14 m³)
  • 400-l-Fässer: 17 (9 m³)
  • Betonbehälter Typ I: 124 (149 m³)
  • Betonbehälter Typ II: 347 (452 m³)
  • Container Typ III: 70 (609 m³)
  • Container Typ IV: 60 (444 m³)
  • Container Typ V: 312 (3.401 m³)
  • Container Typ VI: 65 (351 m³)
  • Gussbehälter Typ II: 1.050 (1.366 m³)
  • Gussbehälter Typ III: 113 (113 m³)

Herkunft der Abfälle (Stand 21.10.2021): [10]

AKW Biblis A und B

  • Betonbehälter Typ I: 115
  • Betonbehälter Typ II: 134
  • MOSAIK Gussbehälter Typ II: 358
  • MOSAIK Gussbehälter Typ III: 113
  • Container Typ III: 11
  • Container Typ IV: 16
  • Container Typ V: 112

AKW Brokdorf

  • Betonbehälter Typ I: 4
  • MOSAIK Gussbehälter Typ II: 118
  • Container Typ V: 6

AKW Brunsbüttel

  • MOSAIK Gussbehälter Typ II: 14
  • Container Typ III: 1
  • Container Typ V: 11

AKW Esenshamm / Unterweser

  • Betonbehälter Typ II: 15
  • MOSAIK Gussbehälter Typ II: 44
  • Container Typ IV: 1
  • Container Typ V: 3

AKW Grohnde

  • MOSAIK Gussbehälter Typ II: 109
  • Container Typ III: 15
  • Container Typ V: 12

AKW Krümmel

  • MOSAIK Gussbehälter Typ II: 44
  • Container Typ III: 3
  • Container Typ IV: 2
  • Container Typ V: 6
  • Container Typ VI: 35

AKW Lingen 2/Emsland

  • Betonbehälter Typ II: 88
  • MOSAIK Gussbehälter Typ II: 12
  • Container Typ III: 2
  • Container Typ V: 11

AKW Mülheim-Kärlich

  • Betonbehälter Typ I: 4
  • Betonbehälter Typ II: 62
  • MOSAIK Gussbehälter Typ II: 42
  • Container Typ III: 2
  • Container Typ IV:11
  • Container Typ V: 7

AKW Neckarwestheim 1/2

  • Betonbehälter Typ II: 11
  • MOSAIK Gussbehälter Typ II: 158
  • Container Typ V: 39

AKW Ohu/Isar 1 und 2

  • Betonbehälter Typ II: 10
  • MOSAIK Gussbehälter Typ II: 63
  • Container Typ III: 5
  • Container Typ IV: 1
  • Container Typ V: 18

AKW Philippsburg 1 und 2

  • Betonbehälter Typ I: 1
  • Betonbehälter Typ II: 15
  • MOSAIK Gussbehälter Typ II: 25
  • Container Typ III: 29
  • Container Typ IV: 9
  • Container Typ V: 17

AKW Stade

  • MOSAIK Gussbehälter Typ II: 60
  • Container Typ IV: 3
  • Container Typ V: 43

THTR Hamm-Uentrop

  • Betonbehälter Typ II: 2
  • Container Typ III: 1

AKW Würgassen

  • Container Typ IV: 16
  • Container Typ V: 8
  • Container Typ VI: 30

Helmholtz-Zentrum Berlin

  • 200-l-Fässer: 51
  • 400-l-Fässer: 17
  • Betonbehälter Typ II: 6
  • MOSAIK Gussbehälter Typ II: 3
  • Container Typ V: 1

Fa. Gesellschaft für Nuklearservice (GNS)

  • Betonbehälter Typ II: 4
  • Container Typ IV: 1
  • Container Typ V: 6

Fa. Urenco (Gronau)

  • Container Typ V: 12

Deutsche Gesellschaft für Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoffen (DWK)

  • Container Typ III: 1

Luftführung und Klimatisierung:

Es besteht keine gerichtete Luftführung. Abluftöffnungen können geöffnet bzw. geschlossen werden. Es erfolgt keine Entlüftung über Mess- und Filtereinrichtungen. [11]

Aufgrund der 2014 aufgetretenen Feuchtstellen sollen die Lüftungsklappen künftig von Mai bis September und bei ungünstigen Wetterlagen geschlossen und in jeder Lagergasse eigene Klimadaten erhoben werden. [6]

Inspektionen:

Jährliche visuelle Inspektionen aller zugänglichen und sichtbaren Gebindeoberflächen dünnwandiger Stahlblechbehälter unter Zuhilfenahme von Leitern und eines unterfahrbaren beleuchteten Spiegels, sowie von Referenzfässern. Allerdings ist die Sichtkontrolle nur in den ersten Reihen möglich, da nicht alle Gebinde zugänglich sind.

Jährliche Überprüfung des Zustands des Gebäudes und der Handhabungseinrichtungen. Kontinuierliche Strahlenschutzmessungen und Überwachung der Raumluft auf H-3, C-14 und Aerosole. [11]

Bekannte Ereignisse:

Feuchtigkeit am Hallenboden/Rostfässer

18.07.2014: Während der Einlagerung von drei MOSAIK-Behältern aus Neckarwestheim stellte die Aufsichtsbehörde Feuchtstellen am Hallenfußboden fest. Bei einem Besuch des niedersächsischen Umweltministers am 09.10.2014 wurden zudem Farbabplatzungen an einigen dickwandigen Gussbehältern festgestellt. [12]

14.06.2016: Nach mehreren Korrosionsfunden an Abfallfässern verfügt das NMU eine 100 %-Inspektion aller Fässer sowie umfangreiche Veränderungen im Betrieb des Fasslagers. [13]

07.07.2016: Die GNS erhebt Klage gegen die Anordnung des NMU. [14]

22.03.2018: Das Verwaltungsgericht Lüneburg ordnet auf Antrag des Betreibers und mit Zustimmung des NMU die Ruhendstellung der Klage an. Zuvor hatte die BLG dem NMU Maßnahmen zur Verbesserung des Raumklimas und der Überwachung angekündigt. [15]

Blähfässer aus Mol

Ende der 80er Jahre wurden Fässer mit ungeklärtem Inhalt aus der belgischen Atomschmiede Mol entdeckt (“Transnuklearskandal”).

1992-1998: 1.222 Fässer wurden in 34 Auslagerungschargen von 1992 bis 1998 zur Überprüfung und Nachkonditionierung überwiegend in die KfA Jülich, z.T. zu GNS-Betriebsstätten gebracht. [16]

In Jülich wurden die Fässer teilweise zerstörend (15 %) untersucht, um den Inhalt definieren zu können. Keines der Fässer hatte eine gültige Dokumentation, fast die Hälfte der Fässer musste nachkonditioniert werden. [17]

Dabei wurden 308 Fässer identifiziert, die aus Mol kamen. 110 Fässer wiesen gewölbte Deckel auf. Die Fässer wurden nachkonditioniert. 32 Fässer wurden in Containern ins Fasslager zurück gebracht, 218 in Morsleben eingelagert, 37 zur GKN Neckarwestheim, 11 zur GNS nach Jülich und 11 ins Zwischenlager Mitterteich gebracht. [16]

Zu hohe Strahlung an Gebinden

14.09.2005: Überschreitung der Kontaminationsgrenzwerte für die Beförderung radioaktiver Stoffe auf der Straße bei fünf von acht Behältern, die aus dem AKW Krümmel angeliefert wurden. [18]

02.11.1985: Zurückweisung eines Fasses mit Abfällen aus dem AKW Würgassen wegen zu hoher Strahlung. [19]

31.10.1984: Rücktransport eines Fasses wegen zu hoher Strahlung zum AKW Stade. Die Überschreitung der Grenzwerte war erst drei Wochen nach Einlagerung entdeckt worden. [20]

Korrosion am Hallenfußboden schon bei der Inbetriebnahme

12.10.1984: Vier Tage nach Inbetriebnahme des Abfalllagers Gorleben meldete der Betreiber Korrosionsschäden am Hallenfußboden. Am selben Tag hatte das Verwaltungsgericht Lüneburg die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung einer Klage gegen das Atommülllager abgelehnt. Der Leiter des Gewerbeaufsichtsamtes Lüneburg betonte, dass die Inbetriebnahme untersagt worden wäre, wären die Schäden vorher bekannt gewesen. Trotzdem genehmigte er die weitere Einlagerung der bis dahin antransportierten 506 Fässer aus dem AKW Stade. [21]  Erst danach verhängte er einen Einlagerungsstopp. Die Einlagerung konnte erst am 21.10.1985 wieder aufgenommen werden. [22]

Verbringung von Abfällen:

Morsleben: In den 90er Jahren wurden in einer „Auslagerungskampagne“ Abfälle nach Morsleben verbracht. Die Menge ist bei den Herkunftsanlagen vermerkt. [8]

Es erfolgt kein regelmäßiger Abtransport zur externen Lagerung bzw. Bearbeitung. Die Auslagerung von 1.307 Fässern aus der Lagergasse A in eine GNS-Betriebsstätte zur Herstellung von Abfallgebinden gemäß KONRAD-Annahmebedingungen ist beendet, ansonsten ist der Verbleib der Gebinde bis zur Anlieferung an ein Bundesendlager vorgesehen.

Transporte

 

zur Anlage:

Teilkonditionierte und konditionierte Abfälle

von der Anlage:

Teilkonditionierte und konditionierte Abfälle

Gleisanschluss:

Nicht vorhanden

Adressen

 

Betreiber:

BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH (BGZ)
Frohnhauser Straße 67, 45127 Essen
Tel.: 0201 / 2796-0, info@bgz.de

Behörden:

Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz (NMU)
Archivstraße 2; 30169 Hannover
Tel.: 0511 / 120-0
poststelle(at)mu.niedersachsen.de, www.umwelt.niedersachsen.de

KritikerInnen:

Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
Rosenstr. 20, 29439 Lüchow
Tel. 05841 4684, FAX: 05841 319
buero@bi-luechow-dannenberg.de, www.bi-luechow-dannenberg.de

Bäuerliche Notgemeinschaft, www.baeuerliche-notgemeinschaft.de

Gorleben-Archiv (Historie)
Rosenstr. 20, 29439 Lüchow
Tel. 05841 9715845
gorlebenarchiv(at)t-online.de, www.gorleben-archiv.de

Ökumenische Initiative Gorlebener Gebet
c/o Veronika Hüning, Tel.: 05846 986454
huening53(at)aol.com, www.gorlebener-gebet.de

Rechtshilfe Gorleben e.V. (Juristische Fragen)
Hauptstraße 6, 29471 Gartow
rechtshilfegruppe(at)online.de www.rechtshilfe-gorleben.de

Quellen

[1] Deutsche Gesellschaft für Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoffen mbH: Zwischenlager für schwach-radioaktive Abfälle Gorleben - Sicherheitsbeschreibung, 17.07.1980

[2] Niedersächsischer Minister für Bundesangelegenheiten: "Antwort auf die dringliche Anfrage der Fraktion der Grünen: "Merkwürdigkeiten bei der Inbetriebnahme des Atommüll-Zwischenlagers Gorleben.", Pressemitteilung 10/85, 16.01.1985

[3] Staatliches Gewerbeaufsichtsamt Lüneburg: Genehmigung zum Umgang mit sonstigen radioaktiven Stoffen in einer Lagerhalle für radioaktive Abfälle, 27.10.1983

[4] Niedersächsischer Landtag: Kleine Anfrage des Abgeordneten Andreas Meishies (GRÜNE) „Abfalllager Gorleben“ mit Antwort, Drucksache 15/3004, 12.07.2006

[5] Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit: Bericht der Bundesregierung für die siebte Überprüfungskonferenz im Mai 2021 zur Erfüllung des Gemeinsamen Übereinkommens über die Sicherheit der Behandlung abgebrannter Brennelemente und über die Sicherheit der Behandlung radioaktiver Abfälle, August 2020

[6] Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz: Sachstandsinformation zum Abfalllager Gorleben (ALG) insbesondere zu durch die Aufsichtsbehörde festgestellte Feuchtstellen auf dem Hallenboden des Abfalllagers und zu Farbabplatzungen an einigen dickwandigen Gussbehältern“, 02.03.2015

[7] Angelika Blank: Anbau in Gorleben: Verarbeitung von Atommüll für die ganze Republik?, wendland-net, 14.05.2012

[8] bi-luechow-dannenberg.de: Fasslager

[9] Gesellschaft für Nuklearservice (GNS): Auslagerung von Fässern aus dem Abfalllager Gorleben, 31.03.2016

[10] Deutscher Bundestag: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Hubertus Zdebel, Victor Perli, Lorenz Gösta Beutin, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE: Kosten und Verteilung schwach- und mittelradioaktiver Abfälle in den Zwischenlager der Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung mbH, Drucksache 19/32620, 29.09.2021

[11] Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz: “Fragen zur Umsetzung der ESK-Leitlinien für die Zwischenlagerung von radioaktiven Abfällen mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung – Anlage: Übersicht der Lagerstandorte für radioaktive Abfälle in Niedersachsen (Stand 30.01.2015)“

[12] Niedersächsischer Landtag: Antwort auf die Kleine Anfrage (FDP): „Was wußte Minister Wenzel von den Feuchtstellen auf dem Hallenboden im ALG“, Drucksache 17/2541, 05.01.2015

[13] umwelt.niedersachsen.de: Rostfässer im Abfalllager Gorleben (ALG): Umweltminister Wenzel verfügt umfassende Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit – Künftige Einlagerung nur mit Gewährleistung jederzeitiger allseitiger Inspektion, 14.06.2016

[14] Gesellschaft für Nuklearservice: GNS erhebt Klage gegen Anordnung zum Abfalllager Gorleben, 11.07.2016

[15] Niedersächsischer Landtag: Kleine Anfrage der Abgeordneten Miriam Staudte (Grüne) zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort der Landesregierung: Zahlt jetzt der Steuerzahlen für verschleppte Sicherheitsmaßnahmen am Fasslager Gorleben? Drucksache 18/734, 23.04.2018

[16] Niedersächsischer Landtag: Kleine Anfrage des Angeordneten Kurt Herzog (Linke) mit Antwort: Welche „Auffälligkeiten“ gab es seit 1984 bei der Einlagerung von schwach- und mittel-radioaktivem Atommüll ins Fasslager Gorleben? , Drucksache 16/3797, 01.07.2011

[17] Deutscher Bundestag: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ursula Schönberger und der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen: Überprüfung der Fässer aus dem Zwischenlager Gorleben im Forschungszentrum Jülich, Drucksache 13/2255, 05.09.1995

[18] Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz: Abfalllager Gorleben – Kontamination an Behältern mit radioaktiven Abfällen aus Kernkraftwerk Krümmel festgestellt, Pressemitteilung 89/2005, 15.09.2005

[19] „Zwischenlager weist Faß mit Atommüll zurück“ Braunschweiger Zeitung, 02.11.1985

[20] „Atommüllfaß strahlte zu stark für Zwischenlager, Braunschweiger Zeitung, 12.12.1984

[21] „Atomlager Gorleben darf nichts mehr annehmen“, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 21.12.1984

[22] „Zwischenlager Gorleben nahm Betrieb wieder auf“, Braunschweiger Zeitung, 22.10.1985