ASSE II

Name: Endlager für radioaktive Abfälle Asse

Art der Anlage: tiefengeologisches Lager

Status der Anlage: in Stilllegung

Bundesland: Niedersachsen

Betreiber: Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH

Anlage

 

Name der Anlage:

ASSE II

Bundesland:

Niedersachsen

Betreiber:

Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE)

Am 23.06.2016 beschloss der Deutsche Bundestag eine Umstrukturierung im Endlagerbereich. [1] Die Betreiberaufgaben des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) und die Betreibertätigkeiten der Deutschen Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern (DBE) wurden in der zu 100% staatlichen, neu gegründeten Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) mit Sitz in Peine zusammengeführt. [2]

01.01.2009 ASSE GmbH: Übernahme des Betriebs der ASSE II vom Helmholtz-Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit (HZMGU) durch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und ihrer neu gegründeten Tochter ASSE GmbH.

Vor dem 01.01.2008 hieß das HZMGU Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit mbH (GSF). Gegründet wurde die GSF am 23.06.1964 als Gesellschaft für Strahlenforschung.

Eigentümer:

Bundesrepublik Deutschland (100%)

Beschäftigte:

Von der BGE vor Ort: 576 (Jahresdurchschnitt 2022) [3]

Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde:

Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz Niedersachsen (NMU)

Bis 2009: Bergamt Goslar. Bis zum 01.01.2009 war die ASSE II rechtlich keine Atomanlage, sondern unterstand nur dem Bergrecht. [4]

Genehmigung:

 

 

 

Genehmigung am 15.10.1965 nach § 3 StrlSchV (alt)

22.03.1967: 1. Einlagerungsgenehmigung durch das Bergamt Goslar

17.05.1973: Genehmigung der Einlagerung von mittelradioaktivem Müll in „verlorener Betonabschirmung (VBA)“, offiziell deklariert als schwachradioaktiver Müll.

VBA-Gebinde, die die zulässige Dosisleistung von 200 mrem/h überschritten, wurden in Stahlbehälter gepackt und mit Sondergenehmigung trotzdem eingelagert. [5]

1976 wurde das Atomgesetz novelliert und der Begriff „Endlager“ erstmals juristisch definiert. Neue Einlagerungsgenehmigungen durften nur noch nach einem Planfeststellungsverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung erteilt werden. Ein solches Verfahren wird für die ASSE II nicht eingeleitet. Trotzdem wird die ASSE II z.B. in der 2. TEG für das AKW Lingen-2/Emsland 1984 noch als möglicher Entsorgungsvorsorgenachweis genannt. [6]

31.12.1978: Ende der Einlagerungsgenehmigung

30.04.1979: Die GSF beantragt die Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle in der ASSE II

28.08.1979: Die PTB beantragt die Einrichtung eines „Endlagers für schwachradioaktive Abfälle“. Dieser Antrag bezog sich auf neue, nicht auf die bereits eingelagerten radioaktiven Abfälle. [7]

11.09.1981: Abstimmungsgespräch zwischen Bund und Land: Einvernehmen, die ASSE II vorrangig für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu nutzen, nicht als Endlager.

17.12.1981: Die GSF zieht ihren Antrag zurück. Damit wird auch der Antrag der PTB hinfällig. In den folgenden zwei Jahrzehnten wird die ASSE II als Forschungsbergwerk genutzt und gilt juristisch weiterhin nicht als Atomanlage. [7]

Nachdem eine Anwohnerin Klage eingereicht hatte, die ASSE II nach Atomrecht zu schließen, wird am 30.01.2009 das Atomgesetz novelliert: In einem neuen § 57b wird die ASSE II zur Atomanlage erklärt. Anstatt nun zu prüfen, inwieweit die ASSE II nach Atomrecht überhaupt als Endlager bestehen bleiben darf, heißt es: "Für den Weiterbetrieb bis zur Stilllegung bedarf es keiner Planfeststellung nach § 9b". [8]

Vornutzung:

1899 Beginn der Abteufung des Schachtes ASSE II zur Salzgewinnung.

Die Schächte 1 und 3 sowie der benachbarte Schacht Hedwigsburg sind während des Betriebes 1906 und 1921 abgesoffen. [9]

1964 wird der Salzabbau aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt.

Inbetriebnahme:

04.04.1967 – 22.07.1971 Versuchseinlagerung in 4 Phasen

01.11.1971 – 31.12.1978 „Routineeinlagerung“

Besondere Gefahren: [7]

Laugenzuflüsse: Bereits vor der Inbetriebnahme warnte das Niedersächsische Oberbergamt am 15.04.1965 vor Wassereinbrüchen in ASSE II. Im Februar 1979 gab es Wassereinbrüche im Bereich der Lagerkavernen, die erst nach längerem Bemühen gestoppt werden konnten. Trotzdem wurde ein Braunschweiger Wasserbauingenieur, der 1979 in einer Studie die Gefahr des Einstürzens und Absaufens der ASSE II aufzeigte, von der herrschenden Wissenschaftsgemeinde verunglimpft. Seit 1988 werden täglich ca. 12 m³ zutretender Lauge aufgefangen. Dies sagt jedoch nichts über die tatsächliche Menge der Laugenzutritte aus. 2008 wurde bekannt, dass ein Teil der Laugen seit vielen Jahren Kontakt mit dem Atommüll in Kammer 12 hat.

Fehlende Standsicherheit: Die Standsicherheit der ASSE II ist gefährdet. Seit 1995 wird die Südwestflanke verfüllt und andere Maßnahmen zur Erhöhung der Standsicherheit getroffen. Problem: Das BfS verfüllt seit Mitte August 2013 weitere Strecken auf der 725-m-Sohle und der 750-m-Sohle mit Salzbeton. Hier liegen fast alle Kammern mit Atommüll. Gleichzeitig liegt aber kein Konzept vor, wie der Müll später aus diesen Kammern wieder gehoben werden kann.

Unbekanntes Inventar: Es ist nicht genau bekannt, welcher Müll in der ASSE II eingelagert wurde. Die Dokumentation ist unvollständig und teilweise damals gezielt falsch erstellt worden. Im August 2009 musste das Bundesumweltministerium vermelden, dass statt der bis dahin angenommenen 9 kg Plutonium mindestens 28 kg eingelagert worden waren. Auch die Tritiumwerte sind wesentlich höher, als das bekannte Inventar rückschließen lässt.

Stilllegung

 

Stilllegung:

29.01.2007: Einreichung des Abschlussbetriebsplans durch die GSF; er sieht die Flutung der ASSE II vor, was vor Ort auf großen Protest stieß. [10]

12.02.2009: Antrag zur Einleitung eines Planfeststellungsverfahrens zur Schließung der Schachtanlage ASSE durch das BfS; weder Schließungskonzept noch Zeitplan standen dabei fest. [11]

Verfüllung / Stabilisierung:

Bis Anfang der 1990er Jahre wurden rund 850.000 m² Hohlraum der Südflanke mit Eigenversatz verfüllt. 1995-2004 wurde die Verfüllung mit Fremdmaterial fortgesetzt. [12]

2009 genehmigte das Land die Verfüllung von Hohlräumen zwischen der 490- und der 725-m-Sohle mit Salzbeton. [13]

Seit 2013 führt das BfS diverse Stabilisierungsmaßnahmen auf der 750-m-Sohle durch, die in ihrer Gesamtheit zu einer weitestgehenden Verfüllung dieser Sohle, zu einem Aufstauen der Lauge in den Einlagerungskammern und damit zur Gefahr der langsamen Flutung führen. Wissenschaftler der Begleitgruppe AGO fordern die Wiederherstellung einer nachweislich wirksamen Drainage an mehreren Stellen. [14]

Optionenvergleich:

15.01.2010: BMU und BfS stellen fest, dass der Optionenvergleich dazu geführt habe, dass die Rückholung des Atommülls aus der ASSE II die bessere Lösung sei. Allerdings sei dies nur eine "Richtungsentscheidung". Ob die Fässer wirklich rückgeholt würden, hänge davon ab, was die Untersuchung des Atommülls vor Ort ergäbe und ob nicht doch für die Vollverfüllung inklusive Flutung noch ein Langzeitsicherheitsnachweis erstellt werden könne. [15]

Rückholung:

28.02.2013: Durch die Novellierung des Atomgesetzes wird die Rückholung des Atommülls aus der ASSE II zum gesetzlichen Auftrag: "Die Stilllegung soll nach Rückholung der radioaktiven Abfälle erfolgen. Die Rückholung ist abzubrechen, wenn deren Durchführung für die Bevölkerung und die Beschäftigten aus radiologischen oder sonstigen sicherheitsrelevanten Gründen nicht vertretbar ist." [16]

Seit 2014 überlagert die Debatte über den Standort eines Zwischenlagers für den rückzuholenden Müll aus der ASSE II zunehmend die Auseinandersetzung um eine Beschleunigung der Rückholung.

27.03.2018: Das BGE stellt Pläne öffentlich vor, die Abfälle aus der Einlagerungskammer 7 auf der 725-m-Sohle vorzeitig bergen zu wollen. Derzeit befinde man sich in der Konzeptplanung. [17]

März 2020: Das BGE stellt den "Rückholplan" öffentlich vor. Demnach soll der Atommüll ab 2033 geborgen werden.  Die Rückholung soll "mehrere Jahrzehnte" dauern. Erster Meilenstein soll die Inbetriebnahme eines neuen Schachtes bis zum Jahr 2028 sein. Die AGO verfasst eine umfassende Kritik an dem "Plan". [18]

Die BGE geht derzeit von einem Ende der Rückholung in den 2060er Jahren aus. [19]

Faktenerhebung:

2012: Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) sollte anhand von Bohrungen an der Einlagerungskammer 7 in 750 Meter Tiefe klären, ob die Rückholung machbar und gerechtfertigt ist. In der Praxis stellte sich das Verfahren jedoch als sehr aufwändig und zeitintensiv heraus. Nach mehreren Problemen mit der 25 m langen Bohrung in die Kammer 7 vermeldet das Bundesamt für Strahlenschutz im Herbst 2012, dass es im ersten Anlauf die Kammer nicht gefunden hätte. Die Kammer steige nicht - wie angenommen – auf sondern hätte sich gesenkt und liege 2,7 Meter tiefer als erwartet. [20]

Schacht 5:

2015: Eine Erkundungsbohrung am geplanten Standort des Schachtes 5 ergibt, dass die Salzstruktur anders und die Ausdehung des Salzes geringer ist, als erwartet. Trotzdem sei der notwendige Bau des Schachtes 5 laut Bundesamt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) nicht grundsätzlich ausgeschlossen. [21]

Der Bau des Schachtes 5 soll 2027 abgeschlossen sein. [22]

Notfallplan:

Während sich die Arbeiten für die Rückholung in die Länge ziehen, erarbeitet das BfS einen „Notfallplan“ für den Fall der Havarie der ASSE II, der im Prinzip dem Flutungskonzept der GSF entspricht. [23]

Die Vorsorgemaßnahmen aus der Notfallplanung sollen bis 2030 abgeschlossen sein. [22]

Neue Anlagen am Standort:

Für die Rückholung der radioaktiven Abfälle müssen Konditionierungs- und Lagereinrichtungen errichtet werden. Seit 2014 überlagert die Debatte über den Standort eines Zwischenlagers (und inzwischen auch der Konditionierungsanlage) die Auseinandersetzung um eine Beschleunigung der Rückholung.

Informelle Beteiligungs-maßnahmen:

21.11.2007: Nachdem die desaströsen Zustände in der ASSE II bundesweit bekannt und die Proteste am Standort unübersehbar wurden, starteten das BMU, das NMU und das Bundesforschungsministerium (BMBF) einen informellen, aber institutionalisierten und mit finanziellen Mitteln ausgestatteten Asse-2-Begleitprozess (A2B). [24] Die ebenfalls ins Leben gerufene Arbeitsgruppe Optionenvergleich (AGO) bestand aus Vertreter*innen von BfS, BMU und NMU, sowie Wissenschaftlern, davon ursprünglich fünf vom A2B benannt. Aufgaben der AGO waren: Wissenschaftliche Stellungnahmen. Anfangs zum Vergleich der verschiedenen Stilllegungsoptionen: Flutung, Umlagerung oder Rückholung. Derzeit zu den vorbereitenden Maßnahmen für die Rückholung bzw. für das Notfallkonzept. [25]

Die ASSE-2-Begleitgruppe (A2B) vereint Kommunalpolitiker:innen, Vertreter:innen von Bürgerinitiativen, Umweltverbänden, Anwohner:innen und anderen Stakeholder:innen mit der Aufgabe, das Stilllegungsverfahren, den Rückholungsprozess und die Arbeit der Behörden kritisch zu begleiten. [26] 

12.10.2020: In einem offenen Brief an Bundesumweltministerin (BMU) Schulze erklärt der A2B, bis zu einer Entscheidung für den wissenschaftsbasierten und nachvollziehbaren Vergleich von assenahen und zwei konkreten assefernen Standorten seine Arbeit ruhen zu lassen. Vorausgegangen war die Standortbenennung von BGE und BMU für ein Zwischenlager an der Asse ohne auf die Forderungen des A2B einzugehen. [27]

05.01.2023: Wegen des anhaltenden Vertrauensverslustes wird der Begleitprozess aufgegeben. [28] Die Hoffnungen der örtlichen Akteure auf einen neuen qualitativ hochwertigeren Beteiligungsprozess erfüllten sich nicht.

Kosten:

1965 erwarb die GSF im Auftrag des Bundes die ASSE II für umgerechnet ca. 900.000,- DM [29]

Von 1967 bis 1975 wurden keine Gebühren für die Einlagerung erhoben. In dieser Zeit wurde etwa die Hälfte aller Gebinde eingelagert. Ab Dezember 1975 galt die Gebührenregelung für die Lagerung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen im Salzbergwerk ASSE II. [30] Gesamteinnahmen: ca. 16,5 Mio. DM [31]

Die BGE schätzt die Gesamtkosten bis zur Rückholung auf 3,35 Mrd. Euro mit einer Ungenauigkeit von 1 Mrd. Euro. [22]

Kosten der Rückholung: Sie lassen sich erst abschätzen, „wenn die Planung der Rückholung detailliert ist und die Stilllegungsmaßnahmen bekannt sind“. [19]

Endlagerung: "Unterstellt man die Kosten von rund 25.000 € pro m³ Abfallgebindevolumen für das Endlager Konrad (Preisstand 2014) und ein endzulagerndes Abfallvolumen von ca. 200.000 m³, errechnen sich die Kosten für die Endlagerung der aus der Schachtanlage Asse II rückgeholten Abfälle in der Größenordnung von 5 Mrd. €." [32]

Alle Kosten sind aus Steuermitteln zu begleichen.

Abfälle

 

Inventar: [5]; [33]

Gesamt 125.787 Gebinde

  • 1.293 Gebinde mit mittelradioaktiven Abfällen
  • 14.779 Gebinde mittelradioaktiver Abfälle in „verlorener Betonabschirmung“ (VBA), die fälschlicher Weise z.T. immer noch als schwachradioaktive Abfälle gelistet werden.
  • 109.715 Gebinde mit schwachradioaktiven Abfällen

Über 25 % der Gebinde stammen aus dem letzten Einlagerungsjahr 1978, zu einem Zeitpunkt also, als das Ende der Einlagerung schon absehbar war.

Kernbrennstoffe:

  • Brennelemente aus der Kernforschungsanlage Jülich (KfA) - Die Begleitpapiere wiesen aus: BE-Kugeln, Compacts, Brennstäbe in Blechdosen, AVR-BE - die KfA hingegen erklärte, es wären keine AVR-Brennelemente, sondern nur Testelemente gewesen.
  • Plutonium 28,9 kg
  • Uran-235 30,1 kg

Herkunft der Gebinde:

Wiederaufarbeitung

Atomkraftwerke

Forschungseinrichtungen

 

Firmen

Sonstige

Verbringung von Abfällen:

  1. Bis Ende 2016: Bergwerk Mariaglück der Kali+Salz AG: Radioaktiv kontaminierte Lauge [34]
  2. Derzeit werden die Zutrittslösungen industriell weiterverwertet. Hauptabnehmer ist ein Industrieunternehmen, welches die Steinsalz-Lösung als Ausgangsstoff für weitere Produktionsprozesse nutzt. [35]

Transporte

 

zur Anlage:

Kein radioaktives Material

von der Anlage:

Kontaminierte Lauge

Später: geborgene Abfälle in unterschiedlichen Zuständen

Gleisanschluss:

vorhanden

Adressen

 

Betreiber:

Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE)
Eschenstraße 55, 31224 Peine,
Tel. 05171 43-0, Fax: 05171 43 -1218
dialog@bge.de  www.bge.de

Behörden:

Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz (NMU)
Archivstraße 2, 30169 Hannover
Tel.: 0511 1200
poststelle(at)mu.niedersachsen.de, www.umwelt.niedersachsen.de

KritikerInnen:

Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V.
Bleckenstedter Str. 14a, 38239 Salzgitter
Tel.: 05341 90 01 94, Fax: 05341 90 01 95
info(at)ag-schacht-konrad.de, www.ag-schacht-konrad.de

Aufpassen e.V.
Presseweg 6, 38170 Kneitlingen-Eilum
info(at)aufpassen.org, www.aufpassen.org

BürgerAktion Sichere Asse (BASA)
www.basa-asse.de (archive.org - wayback)

Wolfenbütteler Atom-Ausstiegs-Gruppe - Initiative für eine nachhaltige Energiepolitik (WAAG)
www.waagwf.wordpress.com

Quellen

[1] Deutscher Bundestag, Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit zu dem Gesetzentwurf der Fraktionen CD/CSU, SPD, Die LINKE und Bündnis 90/Die Grünen Drucksache 18/8704: "Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Standortauswahlgesetzes", Drucksache 18/8913, 22.06.2016

[2] Die Bundesgesellschaft für Endlagerung, abgerufen 13.11.2022

[3] BGE: Geschäftsbericht 2022

[4] Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz: Die Schachtanlage Asse II, abgerufen 15.11.2022.

[5] Helmholtz Zentrum München, PG Jülich: „AG ASSE Inventar – Abschlussbericht“, München-Jülich 31.08.2010

[6] Deutscher Bundestag: Antwort auf die schriftliche Anfrage der Abgeordneten Kotting-Uhl, Drucksache 16/12182 vom 06.03.2009, S. 60 ff.

[7] Niedersächsischer Landtag: "Bericht 21. Parlamentarischer Untersuchungsausschuss (PUA ASSE II)", Drucksache 16/5300 vom 18.10.2012

[8] Atomgesetz § 57 b "Betrieb und Stilllegung der Schachtanlage Asse", Änderung beschlossen 28.02.2013

[9] www.ag-schacht-konrad.de: Chronik ASSE II, abgerufen am 15.11.2022

[10] "Sicherheit geht vor: GSF informiert Bundesumweltminister Sigmar Gabriel über den Stand der Arbeiten zur Schließung der Schachtanlage Asse II“, Presseinformation der GSF vom 23.04.2007

[11] Bundesamt für Strahlenschutz: Asse-Einblicke 1/2010

[12] Dipl.-Ing. Günther Kappei: Die Abbaue in der Südflanke sind verfüllt, die Verfüllarbeiten im Tiefenaufschluss in Angriff genommen, Vortrag anlässlich der 5. Informationsveranstaltung der GSF am 13.05.04 in Remlingen im Dorfgemeinschaftshaus

[13] Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz: Schachtanlage Asse II - BfS-Antrag zur Verfüllung von Resthohlräumen genehmigt – Einlagerungskammern nicht betroffen. Pressemitteilung 61/2009, erstellt 15.07.2009, aktualisiert 16.03.2010

[14] Arbeitsgruppe Optionen - Rückholung (AGO): Stellungnahme zu Drainage- und Betonierarbeiten auf der 750m-Sohle, 27.06.2014

[15] BfS stellt Ergebnis des Optionenvergleichs zur Schließung der Asse vor, Pressemitteilung vom 15.01.2010

[16] Atomgesetz § 57 b "Betrieb und Stilllegung der Schachtanlage Asse", Änderung beschlossen 28.02.2013

[17] www.bge.de: "Betrifft Asse - vorgezogen Rückholung", 28.03.2018

[18] AGO: Stellungnahme zum Bericht: Plan zur Rückholung der radioaktiven Abfälle aus der Schachtanlage Asse II - Rückholplan, 06.08.2020

[19] Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz: BMUV-Haushalt 2023 - Haushaltsquerschnitt und Ergänzende Erläuterungen zum Einzelplan 16 (Stand: Regierungsentwurf 2023)

[20] Asse GmbH: Decke der Einlagerungskammer 7 hat sich gesenkt Radarmessungen zeigen: Kammer liegt 2,70 Meter unter Bohrloch, Pressemitteilung 28.11.2012

[21] Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR): "BGR-Stellungnahme zum geplanten Asse-Schacht: Ausdehnung des Salzkörpers geringer als erwartet", Pressemitteilung 18.05.2015

[22] BGE: Asse II - Die Zeit und Kostenplanung, abgerufen 19.11.2022

[23] "Scharfer Streit über Asse-Notfallplan", NWZ online, 08.07.2009

[24] A2B: Der Asse-2-Begleitprozess, abgerufen 19.11.2022

[25] Arbeitsgruppe Optionen-Rückholung

[26] A2B: Aufgaben, abgerufen 19.11.2022

[27] "Schachtanlage Asse 2 – Standortsuche Zwischenlager auch auf asseferne Standorte ausweiten", Offener Brief des A2B an BMU Schulze, 12.10.2020

[28] A2B: Asse-2-Begleitgruppe und BMUV beenden bisherigen Begleitprozess und bereiten Neustart vor. Pressemitteilung 05.01.2023

[29] "Probebohrung im Atommüll unterbrochen", taz.de vom 11.06.2012

[30] Deutscher Bundestag: Antwort der Bundesregierung auf die kleine Anfrage der Abgeordneten Sylvia Kotting-Uhl, Bärbel Höhn, Cornelia Behm, weiterer Abgeordneter und der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen: Herkunft und Zusammensetzung des radioaktiven Inventars im Bergwerk ASSE II aus dem Forschungszentrum Karlsruhe, Drucksache 16/10783 vom 05.11.2008

[31] "Das Lügengrab", Zeit online vom 15.09.2009

[32] Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit: "Bericht über Kosten und Finanzierung der Entsorgung bestrahlter Brennelemente und radioaktiver Abfälle", August 2015

[33] Greenpeace: „Tabelle Asse-Inventar“

[34] "Verstrahlte Lauge nach Celle transportiert", sueddeutsche.de vom 17.05.2010

[35] Bundesgesellschaft für Endlagerung, 12.03.2018: Nr. 02/18 - Trinkwasser-Grenzwert ist für die BGE maßgeblich